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| Autor: | peppi | ||
| Datum: | 26.06.23 12:41 | ||
| Antwort auf: | Beruf oder Familie von LustigesWiesel | ||
Vor dem Hintergrund von Depression, Alkoholismus, Angststörung und dem Hustle wegen super geiler Job hab ich für mich entschieden: keine Personalverantwortung und maximal 80% in einem für mich sinnvollen Job an der Gesellschaft (in meinem Fall soziale Arbeit). Da verdien ich erst gar nicht gut genug um auf dumme Gedanken zu kommen. ;) Ich halte meinen Lebensstandard bewusst niedrig, so wird's schwer finanzielle Probleme zu bekommen. Ich hab immer wieder frustrierte Leute mit Kohle kennengelernt die in furchtbaren Gefängnissen von hohen Lebensstandards feststecken. Besonders prägend war ein Mittagessen mit einem Manager eines Süßigkeitenkonzerns der sinngemäß meinte: "Mach's nicht. Ich komm hier nicht mehr raus: Autos, großes Haus, Urlaube, eine Familie die sich an einen gewissen Lebensstandard gewöhnt hat - ich hoffe einfach, dass ich's bis zur Rente schaffe." Ich komm aus einer Unternehmerfamilie mit abwesenden Vätern, die sich heute fragen, was eigentlich das Problem ist, sie haben doch immer alles gegeben um uns viel zu bieten usw. Tja. Ist halt echt nicht alles, gell. Jetzt hocken sie da und wissen wenig mit sich anzufangen, haben Beziehungen vernachlässigt, Geschäftspartner sind eben keine Freunde, fragen sich, wieso ihre Kinder nicht viel öfter vorbei kommen usw. Keinen Bock drauf. Aber halt auch eine privilegierte Perspektive. |
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