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| Autor: | Pjotr (deaktiviert) | ||
| Datum: | 08.07.21 17:02 | ||
| Antwort auf: | 400 Schießereien, 150 Tote allein am 4.-Juli-Wochenende von Pezking | ||
Es gibt für dieses Problem nicht eine singuläre politische Lösung. Ganz einfach, weil es sich nicht um ein singuläres Problem handelt. In diesem Artikel werden leider ganz unterschiedliche Dinge zusammengeworfen. Auf der einen Seite sind viele der Toten ein Resultat des sehr liberalen Waffenrechts in den USA. Weil viele Amerikaner legal eine Waffe besitzen und diese auch gerne mit sich rumtragen, können simple Streitereien oftmals böse enden. Hier würde eine Verschärfung des Waffenrechts wie Biden es fordert ohne Zweifel Blüten tragen. Und dazu muss die NRA ins politische Abseits befördert werden. Auf der anderen Seite haben Grossstädte wie Chicago und New York für amerikanische Verhältnisse bereits sehr strenge Waffenbesitzreglements. Waffengewalt geht hier beinahe immer auf illegalen Waffenbesitz zurück, vor allem in Verbindung mit Gangkriminalität. Gerade die Southside von Chicago hat ein extremes Problem mit Schiessereien zwischen verfeindeten Gangs, bei denen auch immer wieder Unschuldige ins Kreuzfeuer geraten. Und das führt gerade dazu, dass sich die "Defund the Police" Stimmung ins Gegenteil verkehrt und tough-on-crime Hardliner wie Eric Adams Wahlen gewinnen. |
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