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| Autor: | Sockenpapst | ||
| Datum: | 17.02.20 22:01 | ||
| Antwort auf: | Re:Bertelsmann-Stiftung: PKV is teh evil von Matze | ||
>>praktisch aber Käse ist), bei der Umstellung ein Durchschnittsverdiener so um die 2,- bis 3,- Euro im Monat entlastet. Bei einer vollständigen PKV-Abschaffung von heute auf morgen, wohlgemerkt. Muss jeder selbst wissen, ob er da noch ein Hörnchen kriegt. > >Wegen der Ersparnis bestimmt nicht. Man muss aber bedenken, dass das ganze System dann durch den ausbleibenden Aderlass bei den Jungen und Gesunden auf wesentlich stabileren Füßen stünde als vorher, was nicht nur künftigen Beitragsanpassungen sondern vor allem auch der Qualität der Versorgung zugute kommt. Ich bin (als Privatversicherter...) ein absoluter Fan der Bürgerversicherung, Du predigst zu den Gläubigen. Mir ging es hier allein um den Aspekt "Kostenersparnis" für den Einzelnen, und der ist nun mal selbst bei eher optimistischen Annahmen und ohne die Berücksichtigung der Umstiegskosten eher vernachlässigbar. > >Privatversicherte hätten nach den SPD-Plänen ja die Möglichkeit, bei der Einführung der BV in diese zu wechseln. Wer das, eventuell wegen einer kurzfristigen Ersparnis, nicht will, der muss dann eben mit dem leben was kommt. Da hält sich mein Mitleid in Grenzen. In den Moment, in dem Du privatwirtschaftliche Unternehmen zu machtlosen Resteverwertern eines sterbenden Marktes machst, sorgst Du automatisch dafür, dass Du irgendwann ein soziales Problem am Hals hast. Da braucht es dann auch kein Mitleid mit dem Einzelnen, die schiere Größenordnung (Köpfe wie Summen) macht es automatisch relevant. |
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