Thema:
Re:iPadOS Apps werden werden auch unter Catalina laufen flat
Autor: Abe
Datum:05.06.19 00:09
Antwort auf:Re:iPadOS Apps werden werden auch unter Catalina laufen von Kilian

>>Ich glaube, dass iPadOS ein Übergangsprodukt sein wird.
>
>Es lag mir angesichts der Antworten hier eh schon auf der Zunge: Dann soll Apple die zwei Dinge - Notebooks und iPads - doch zusammenführen, wenn der Casual Use Case beim iPad für sie nicht so interessant ist wie der Einsatz durch Professionals. Oder - noch besser - ihren Notebooks eine Touch-Oberfläche verpassen und bei macOS noch mehr bewährte Dinge von iOS übernehmen.


Nein das werden sie hoffentlich nie machen. Eine kombinierte Touch- und eine Mausbedienung innerhalb einer grafischen Oberfläche ist ein absolutes NoGo. Es reicht wenn Microsoft sich diese Scheisse schön redet.

Darum geht es Apple auch gar nicht. Das wichtigste ist für die, dass sie ihre Entwicklungstools vereinheitlichen und den Entwicklern die Möglichkeiten geben, dass die ihre Apps sowohl für Maus- als auch Touchbedienung in einem Schritt entwickeln können. Eine App am iPad sieht zwar grundlegend genauso aus wie am Mac aber die Bedienelemente sind jeweils angepasst. Wenn man dann am iPad die Maus einsteckt könnte sich das User Interface sogar ändern und die App wird dann wie die Desktop Variante. Also so stelle ich mir das zumindest vor.

>Es wundert mich nur, denn für mich war das iPad immer bewusst als Brücke zwischen iPhone und Mac konzipiert, also als bequem zu bedienendes Gerät, das dank App Store nahezu unendlich viele Einsatzgebiete bereithielt, aber zugunsten einer möglichst breiten Zielgruppe manche (komplexeren) Dinge eben nicht konnte.

Ds ist doch mit fast jeder Apple Software so. Sie beginnen meistens mit Kernfunktionen und beginnen dann langsam weitere Features zu integrieren. Sie sind da viel langsamer als  andere, aber vieles ist (in meinen Augen) dann auch oft ausgereifter. Ein weiterer Vorteil ist, dass die User mit lernen und neue Features nach und nach in ihre Benutzung und Arbeit integrieren können. Sie sind nicht von Anfang an mit 1000 Funktionen überfordert.

>Mit dem iPad Pro hat Apple diesen Pfad schon vor einiger Zeit verlassen. In meinen Augen schwächt das aber die für den Konsumenten ursprünglich so einfach zu verstehende, aber für den Erfolg notwendige Differenzierung zwischen den Geräten. In ihrem derzeitigen Kurs rücken Sie das iPad und sein Einsatzgebiet massiv in Richtung Mac, dabei haben die Macs sehr viel mehr Innovation nötig gehabt als die iPads.

Hm, bezogen auf die Hardware magst Du da vielleicht Recht haben, aber hier geht es um die Software. macOS ist als Betriebssystem in seiner funktionellen out-of-the-box Gesamtheit jedem anderen OS immer noch um Jahre voraus. Bei iOS hängen sie Google in vielen Bereichen schon noch hinterher. Da haben sie inzwischen auch stark aufgeholt aber da ist noch Luft nach oben. Gerade mit dem iPadOS können sie eine weitere Lücke schließen.


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