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| Autor: | Phil Gates | ||
| Datum: | 06.01.23 11:17 | ||
| Antwort auf: | Re:my bad!! von Cedebo | ||
>>>Das heißt, letztendlich war alles Quatsch, was wir seit 2020 machen, weil Corona nur ein Virus unter vielen ist? Absolut nichts besonderes? >> >>Eben das habe ich nicht gesagt. Ich sage: aufgrund einer robusten Immunisierung von >90% muss man das Restrisiko jetzt akzeptieren. > >Was bringt uns eine robuste Immunisierung, die effektiv nicht wirkt? Rechne mal hoch, wie viele Tote wir ohne Impfung bei Inzidenzen um die Tausend (hatten wir im Frühjahr 2022, wenn auch nicht alle PCR-bestätigt) gehabt hätten im Vergleich zu Inzidenz um die 50-100 im Winter 2020/21 mit 1.000 Toten am Tag. Die, die jetzt noch sterben, waren eh fällig und sterben wirklich nur noch "mit Covid", das ist in jedem Einzelfall natürlich traurig, aber wen hat es denn früher gejuckt, wenn ein 80 Jahre alter herzkranker Diabetiker "mit Lungenentzündung" (Pneumokokken) gestorben ist? Das Leben ist endlich. Man kann nicht bis in alle Ewigkeit jeden Greis schützen und die jungen Leute beschränken (was ja auch gar nicht mehr getan wird, im Gegenteil scheint mir die Strategie ja zu sein, dass die jungen Leute sich möglichst oft natürlich infizieren und das Virus auf Dauer ausgeräuchert wird; Einschränkungen gibt es ja nur noch im ÖPNV und im Gesundheitswesen). Disclaimer: Mein Vater hat bekanntlich schwer Krebs. Wenn irgendeiner bei uns auch nur mal niest, sagen wir Besuche bei meinem Vater ab. Mein Vater würde den Teufel tun und in ein Flugzeug oder einen Bus steigen. Er hatte vor seiner Krebserkrankung im April 2020 Covid (Arzt, am Arbeitsplatz angesteckt), seitdem nicht mehr, weil er sich halt selbst schützt. Der sagt aber auch: Außer im Gesundheitsbereich (wo Masken schon immer getragen wurden wenn es um infektiöse Patienten ging) ist Maskenpflicht Mumpitz. >Ist doch mittlerweile anerkannte Tatsache, dass man sich mehrfach und trotz Impfung infizieren kann (sogar innehalb weniger Monate) Stimmt. >und es gibt deutliche Hinweise darauf, dass das Risiko für unangenehme Verläufe mit der Anzahl der Infektionen steigt. Stimmt nicht. Zeig mal die Studie, die das hergibt. Das Problem ist doch, dass kaum noch getestet wird und wir nur noch die schweren Fälle sehen, die asymptomatischen testen doch gar nicht. Ich hatte im Juli Corona (war nicht lustig, aber auch nicht dramatisch) und trage seither keine Maske mehr außer da, wo es unbedingt erforderlich (kranker Vater) oder vorgeschrieben ist. Ich hab mich mit aller Wahrscheinlichkeit schon mehrfach seither infiziert, aber es hat mich nicht gejuckt, meine Kinder bringen alle westlich des Orients existierenden Krankheiten aus Kita und Schule heim und rotzen den ganzen Tag rum. Da wird einmal im Monat auch Corona dabei sein. Aber mehr als der übliche Kita-Schnupfen ist es für uns halt nicht mehr. Dennoch halten wir uns dann wie gesagt vom Opa fern. Wurde genau ein einziges Mal seit meiner Infektion getestet, das war Ende Oktober, als ich ne kleine OP hatte. War an dem Tag zufällig negativ. Aber wie gesagt, ich wette, ich hab Antikörper die auf einer normalen Skala gar nicht mehr darstellbar sind. >Letzten Sommer hatten auch schon mehr als 90% eine Immunisierung, dank Impfung und dank der durchrauschenden Delta- und Omikron-Wellen im Winter und Frühjahr. Hat uns das in den letzten Monaten was gebracht? Ja, das hat uns mehrere Tausend Tote erspart. Wie ich eingangs angeregt habe, rechne mal hoch, wie viele Leute gestorben wären, wenn wir nicht eine robuste Grundimmunisierung hätten. China macht uns das Experiment ja gerade vor. |
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