Thema:
Re:Omikron Symptome flat
Autor: Phil Gates
Datum:21.12.21 17:53
Antwort auf:Re:Omikron Symptome von hootie_2K

>>>Naja, es waren halt Meldungen aus Südafrika.
>>
>>Ah ja. Amerikanische Kinder sind sehr, sehr anders als deutsche Kinder, aber südafrikanische Erkenntnisse lassen sich einfach auf Deutschland übertragen. Logo.
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>Ich verstehe deinen Punkt nicht. Es ging um das massiv vorhande Übergewicht bei amerikanischen Kindern. Oder willst du behaupten, dass ein sehr übergewichtiges Kind das gleiche Risiko hat schwer zu erkranken wie in Normalgewichtiges?
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>Und natürlich kann man Südafrika auf uns übertragen, zumindest was die entsprechenden Altergruppen (identischer Impf oder Genesenenstatus) betrifft. Ich gehe mal nicht davon aus, dass ein junger , gesunder Europäer mehr Risiken bei Omikron hat als jemand aus Südafrika.
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>Die Alten und Kranken müssen so schnell wie möglich geboostert werden, die jungen und gesunden sollte ggf. warten, dass ist das was ich aus den Meldungen aus Südafrika ableite.



Politische Überkorrektheit ist in der Medizin nicht hilfreich. Es gibt zwischen den Ethnien durchaus Unterschiede, gerade beim Immunsystem. Nordeuropäer sind aufgrund jahrtausendelanger Endemie gegen manche Krankheiten resistenter als Afrikaner und Asiaten (und unter Afrikanern und Asiaten gibt es ja auch nochmals zig Ethnien), dafür trifft Europäer eine Tuberkulose oder Malaria viel härter. Europäer vertragen idR Milchzucker jenseits der Volljährigkeit, Afrikaner und Asiaten nicht. Bei den Europäern kommen noch die 2-4% Neandertalergene, die sich da reingemendelt haben dazu. Das hat nichts mit irgendwelchen rassistischen Theorien zu tun, das ist wissenschaftlich Fakt. Deshalb kann es je nach Gegend halt immer mal sein, dass da vor 10.000 Jahren schon ein Virus grassiert hat, was ähnlich zu einem neuen Virus ist (oder sogar eine Zoonose nach Generationen erneut auf den Menschen überspringt). Es gibt Theorien, dass die deutlich geringere Wahrscheinlichkeit, sich mit HIV zu infizieren, bei Europäern auf eine Virusinfektion zurückzuführen ist, die HIV ähnelt und vor Jahrhunderten grassiert hat.

[https://cordis.europa.eu/article/id/23498-biologists-link-hiv-immunity-in-europeans-to-middle-age-plagues/de]

Ich würde daher nicht ausschließen, dass Menschen, die (von den Weißen abgesehen) seit Jahrtausenden 10.000km von uns weg wohnen, auf ein Virus anders reagieren, weil in ihren Genen das "Gedächtnis" an sowas Ähnliches schon vorhanden ist. Das kann ja ein klitzekleines Genchen sein, was die Oberfläche der Zelle so verändert, dass das Virus nicht oder besonders gut andocken kann.


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