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| Autor: | _bla_ | ||
| Datum: | 09.10.21 11:47 | ||
| Antwort auf: | Re:zu #allesaufdentisch von 677220 | ||
>Das stimmt natürlich. Jede Meinung wurde irgendwie publiziert und diskutiert. Das unterscheidet uns von Diktaturen und Co. . Fake-News und Verschwörungstheorien sind allgegenwärtig für jedermann, da wird bisher nur wenig unterdrückt. Aber es geht mir natürlich darum, welche veröffentlichte Meinung dominiert und warum. Die Frage ist halt ob es sich wirklich um rein subjektive Meinungen handelt oder nicht häufig eher um Fakten. Das sich Behauptungen wie „Corona ist so schlimm wie eine Grippe“ oder der „Impfstoff ist gefährlich“ einfach weniger auftauchen als das jeweilige Gegenteil liegt doch auch einfach an der Faktenlage. Wäre es anders würde auch die öffentliche Diskussion ganz anders aussehen. Ich habe auch den Eindruck, das es eigentlich gar nicht darum geht, das Meinungen nicht im Diskurs auftauchen würden, sondern es geht Querdenkern und co. eher darum, das Meinungen eben unwiedersprochen auftauchen sollen. Im Mainstream hast du halt auch einen Andreas Gassen der eine Abschaffung der Maßnahmen fordert, aber daneben sitzt dann halt ein Lauterbach, der erklärt, warum das seiner Meinung nach eher keine so gute Idee wäre. >Ich persönlich bin ein Fan der Systemtheorie, gehe also u.a. davon aus, dass sich Menschen eher systemkonform verhalten und - auch unbewusst - Informationen und Meinungen weiterverbreiten, ohne sie grundsätzlich zu hinterfragen. Aber gerade beim nicht hinterfragen, sind doch die Querdenker und eben auch „#allesaufdentisch“ eher die die völlig unkritisch alles verbreiten, was irgendwie ihrer Weltanschauung entspricht, auch dann wenn mit minimalem Aufwand erkennbar wäre, das das nicht stimmen kann. |
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