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| Autor: | _bla_ | ||
| Datum: | 19.04.21 20:10 | ||
| Antwort auf: | Re:1. Impfung mit Biontech erledigt von Phil Gates | ||
>>Es wird nicht mehr ewig dauern, andererseits wird es wohl auch in spätestens 2-3 Monaten so weit sein, das die Infektionszahlen aufgrund der Impfungen stark fallen. Das große Risiko besteht darin sich in den nächsten 2-3 Monaten anzustecken, danach muss man vermutlich schon ziemliches Pech haben. Mit AZ würde ich jetzt auch kein Kind impfen, Moderna hat eine ziemlich hohe Dosis, deshalb wäre ich dort auch eher vorsichtiger, aber Biontech wäre imho eine Überlegung wert. > >Hm. Ich fürchte, so einfach ist es nicht. > >Nimm mal Masern. Da haben wir bei den Erwachsenen kaum Fälle, weil die entweder geimpft sind oder Masern schon hatten. Die Impfquote bei Kindern sinkt beständig und deshalb kriegen wir das Mistvieh einfach nicht ausgerottet. Scharlach ist auch so ein Fall. Herdenimmunität bei den Erwachsenen. Rauscht dennoch jedes Jahr durch die Kindergärten. Natürlich werden wir in 2-3 Monaten noch keine Herdenimmunität haben, aber wir werden eben auch noch keine Rückkehr zur Normalität haben. In der Kombination wird die Inzidenz sehr gering sein, weil einerseits viele Infektionen durch Impfungen verhindert werden, aber gleichzeitig auch noch Schutzmaßnahmen aktiv sind, die die Vermehrung des Virus zusätzlich erschweren. In dieser Zeit sich mit dem Virus anzustecken, wird ziemlich unwahrscheinlich sein, so wie sich auch letzten Sommer kaum jemand angesteckt hat. Maßnahmen wie Maskentragen, Selbsttests, Verbote von Großveranstaltungen oder Schließungen von Clubs werden aber natürlich nicht dauerhaft akzeptiert werden, aber es wird lange genug durchzuhalten sein, damit genug Impfstoff vorhanden ist und damit auch die Studien an Kindern abgeschlossen sind und dann wird man Kinder vermutlich nahezu risikofrei impfen können. Es geht mir nicht darum, das man auf eine Impfung für Kinder verzichten könnte, sondern nur um die Frage, jetzt bei unvollständiger Studienlage impfen oder abwarten bis die Studien da sind. Die allermeisten Kinder sollten wohl warten, weil eben das Risiko welches für sie von Corona ausgeht, extrem gering ist. In Einzelfällen kann man das aber schon anders sehen. Fälle in denen sich Studien von Erwachsenen nicht auf Kinder übertragen lassen gibt es, aber meistens sind diese Nebenwirkungen dann eben auch sehr selten, siehe bspw. Reye-Syndrom bei Aspirin für Kinder. |
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