Thema:
Re:Volksverpetzer verbreitet selbst Desinformation flat
Autor: Lord Chaos
Datum:12.11.20 18:58
Antwort auf:Re:Volksverpetzer verbreitet selbst Desinformation von dixip

>Das ist überhaupt nicht realisierbar.
>Weißt Du wieviele Polizisten es hier im 11.000 Einwohner-Ort gibt?
>Exakt 0.
>Es gibt 1 Bezirksbeamten, also schon ein Polizist, aber der ist eher für Public Relation und Schulwegsicherung zuständig, ein Polizist fürs Volk.
>Wenn was passiert, kommt die reguläre Polizei aus der nächsten Stadt (15min). In der Nachtschicht werden dort kaum mehr als 3 Streifenwagenbesatzungen Dienst tun. Und die sind neben der Stadt eben auch für mehrere Dörfer drumrum zuständig. Die brauchen >1 Std., wenn Du da wochentags nachts um 4 Uhr einen Wildunfall meldest.


Exakt das. Und selbst wenn die Polizistendichte in einer Grossstadt größer ist, kann das im Leben nicht umgesetzt werden. Mei, wenn ich hier (Nürnberg) die Cops wegen eines Ladendiebstahls anrufe, kann das tagsüber auch schon mal 20-30 Minuten dauern, bis die hier sind. Und Bayern hat jetzt nicht gerade ein Problem mit wenigen Polizisten.

>Wenn Polizei vor der Tür steht und einen ernsten Grund hat, in die Wohnung zu gehen, dann sollen sie auch in die Wohnung gehen.
>Und in Corona-Zeiten ist eine ausschweifende Party imo Grund genug.
>
>Natürlich sollte die Polizei nicht auf jeden Fall rein dürfen, also sprich Nachbar ruft an, aus der Wohnung hört man 2-3 Stimmen und einen TV. Da darf sie klingeln und fragen, was los ist, aber nicht gleich mit "zeigen sie uns sofort alle Räume!!!!!" dort reinmarschieren und noch jede Ecke durchsuchen, ob sich tatsächlich ein Besucher unterm Bett versteckt. Das wäre absurd.


Jepp, deswegen habe ich auch kein Problem damit, wenn die Cops bei offensichtlichen Parties einmal durch die Wohnung marschieren & schauen, wie viele Leute da zu Gast sind.
Nochmal, hier geht es auch nicht um den kleinen Kiffer oder um Jemanden, der ein bissel zu laut Fernsehen schaut, sondern darum, dass Jemand, der meint, zu sich nach Hause 20-30 Leute einzuladen und abzufeiern, nicht nur sich und seine Gäste damit in Gefahr bringt, sondern jeden, mit dem diese Leute nachträglich noch Kontakt haben.


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