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| Autor: | K!M | ||
| Datum: | 19.03.20 14:08 | ||
| Antwort auf: | Re:als wäre Arbeit das einzig wahre von Abe | ||
>Deine Einstellung zur Arbeit generell würde ich aber dennoch überdenken. Kann ich nur zurück geben. Im Grunde ist deine Einstellung grundlegend anders als meine und keine davon universell richtig. >Wer keine Arbeit annimmt weil er zu fein/überqualifizert oder sonst was ist, ist ein fauler Sack. Genau das ist ein schlechter/falscher Blick auf Menschen. Wieso urteilst du darüber,de was für einen anderen Menschen angemessene Arbeit ist? Und warum muss denn man denn überhaupt Arbeit haben? Für dich ist "fauler Sack" eine Beleidigung, aber nur auf Grund deiner kulturellen Prägung. "Arbeit haben", "fleißig sein" sind _keine_ universellen Werte und sind nicht aus dem Menschen selbst heraus begründet. >Mehr braucht man dazu nicht zu sagen. Oh doch. Denn Faulheit ist nichts Schlimmes/Schlechtes/Böses. >Ich persönlich bin mir für nichts zu schade und mache auch in meiner Arbeit sehr viele (auch schweisstreibende) Deppen-Jobs, anstatt sinnlos dumm rumzutelefonieren um unsere sowieso überlasteten Leute fürs Grobe zu holen... Aber das ist deine individuelle Prägung und Erziehung und keine allgemein gültige Einstellung von Menschen. >Ich könnte den ganzen Tag vorm Laptop sitzen und ZABBIX Screens beobachten und Remote Kram machen und meinen Praktikanten durch die Gegend scheuchen. Mach ich aber nicht. Und wenn es doch jemand so macht, ist dieser aber keine schlechterer Mensch als du. Als weiter Lektüre empfehle ich dir: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus [https://de.wikipedia.org/wiki/Die_protestantische_Ethik_und_der_Geist_des_Kapitalismus] |
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