Thema:
Re:Letzte Generation... flat
Autor: Wurzelgnom
Datum:11.11.22 09:41
Antwort auf:Re:Letzte Generation... von Hsk

>>>>vor 8 Monaten hätte ich denen ein Eimer Wasser gewünscht!
>>>>durch ihre Permanenten Aktionen, bin ich wach geworden.
>>>>Meine vollste Unterstützung,
>>>>
>>>>TOM
>>>>----------------------
>>>>Gesendet mit M! v.2.7.0
>>>
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>>>Durch den Auftritt der jungen Frau von der letzten Generation gestern bei Lanz kann ich diese Organisation nicht mehr ernst nehmen. Die reden von der Klima Apokalypse aber würden aufhören sich auf die Strasse zu kleben wenn es ein Tempolimit auf Autobahnen und ein 9 Euro ÖPNV Ticket geben würde.
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>>>AKW Weiterbetrieb wollen sie auch nicht. Kohle, Gas etc. auch nicht. Nur EE und zwar sofort. Keinerlei Einsicht, dass dies nicht von heute auf morgen möglich ist.
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>>>Und keinerlei Einsicht, dass dieses vorsätzliche Verursachen von Staus eventuell Menschenleben kosten könnte, wenn ein Krankenwagen oder dergleichen nicht durchkommt. Es gäbe ja sowieso schon sehr viele Staus, die auch Menschenleben kosten würden, weil die Menschen keine Rettungsgasse bilden.
>>
>>Das ist reine Stigmatisierung der Bewegung.
>>Ich fand es armselig denen die Schuld am Tod der Frau zu geben.
>
>Mir geht es gar nicht um den konkreten Fall und ich finde die Forderungen der CSU auch absurd. Aber sich hinzustellen und zu sagen es gäbe ja schon andere Staus und somit hätte man ja die Legitimation für die eigenen Aktionen, ist nicht ok. Und überhaupt wären die Autofahrer ja schuld, weil sie keine Rettungsgasse bilden würden. Dabei wird immer schon außer Acht gelassen wer für den Stau verantwortlich ist.


So ist es aber. Ich finde es falsch dass das Thema Verantwortlichkeit jetzt plötzlich bei der Bewegung auf den Tisch kommt.
In Berlin gibt es ständig irgendwelche angemeldeten Demos die trotz Planung in jedem Bereich zu Verzögerungen führen. Da spricht dann komischerweise Niemand drüber weil ist halt so.
Gerade wenn die junge Generation auf die Straße geht kotzen mich die BILD Schlagzeilen an die man zu dem Thema leider lesen musste.


>
>>>Wenn die wirklich etwas ändern wollen, sollen sie in die Politik gehen und so den Wandel zu ihren Gunsten bewirken, aber nicht den Rest der Nation nerven kosten mit Aktionen, die keinerlei Wandel bewirken.
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>>Klingt wie bei den Nichtwählern, „bringt ja eh nix“
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>Die Politik kann sich nicht erpressen lassen. Ganz einfach. Wer Veränderungen will, soll dafür einstehen und sich in Verantwortung wählen lassen.


Das ist der Idealfall. Da hast du auch den Lobbyismus vergessen, das ist Erpressung die es seit Jahrzehnten gibt :)
Und wenn man sich wählen lassen möchte vertraue ich doch eher demjenigen der für seine Ideale kämpft.



>>
>>[https://i.imgur.com/Poq5cFT.jpg]
>>
>>
>>Auch als Autofahrer unterstütze ich solche Aktionen.
>>Klar nerven die wenn es einen selbst betrifft, aber ich halte das für wichtig stehe dann halt mal im Stau.
>>Ich bin jedenfalls froh dass es Menschen gibt die auf die Straße gehen wofür viele Andere zu feige sind.
>
>Man kann auch auf die Strasse gehen und protestieren ohne anderen Menschen kostbare Zeit zu rauben.


dass muss doch aber so sein, sonst merkt es doch Niemand?
Ich sehe da zu angemeldeten Demos keinen großen Unterschied, die werden doch auch an Orten veranstaltet wo es wehtut und das muss es doch auch.

Ich finde solche Einstellungen immer seltsam. „ich kämpfe für die Umwelt, aber nur wenn ich mich nicht bewegen muss“.
Ich latsche wegen des E-Autos auch oft ein paar Querstraßen weiter weil es DIREKT VOR DEM HAUS keine Stromsäule gibt. Dann trage ich die Getränke eben mal einen halben Kilometer weit, wo ist das Problem?

Eine Demo so zu platzieren dass ja kein Autofahrer eine Minute seiner wertvollen Zeit auf dem Sofa verliert, hat doch absolut keinen Impact. Dann kann man es auch sein lassen.


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