Thema:
Re:erstes Opfer im eigenen Garten flat
Autor: Droog
Datum:30.08.20 20:49
Antwort auf:erstes Opfer im eigenen Garten von tonynash

>passender Golem-Artikel, mit denselben Erfahrungswerten:
>[https://www.golem.de/news/wetter-warum-die-klimakrise-so-deprimierend-ist-2008-150470.html]
>
>(auch) hier wurde gestern ein rund 100 Jahre alter Kirschbaum bis auf den Stumpf runtergeschnitten. Durch die jahrelange Trockenheit wurde er angeblich zu brüchig (ein größerer Ast ist im Frühsommer abgebrochen) und 'musste weg'.
>Für mich ein Frevel, ja Sakrileg. Hab' auf dem Baum meine gesamte Kindheit verbracht.
>Für die meisten Menschen ist so ein uraltes Lebewesen einfach nur ein Ding, wird dementsprechend behandelt und hat keinerlei Wertigkeit.
>Für mich ist's unerträglich wie respektlos damit umgegangen-, das letzte Gnadenbrot verwehrt wird.
>Entweder habe ich als Knirps zu exzessiv Secret of Mana gezockt oder bin mit übermäßig indianisch-heidnischen 'Jäger und Sammler'-Genen ‚gesegnet‘, was in der heutigen Zeit ein fataler Wettbewerbsnachteil ist.
>
>Mein Philanthropie-Level befindet sich gerade im Keller.



Es gibt einfach in vielen, wenn nicht in den meisten Teilen Deutschlands mittlerweile keinen richtigen anhaltenden Landregen mehr. Bei meinem Urlaub im bayerischen Wald war alles noch sattgrün, auch viele der trocken-empfindlichen Fichten, die letzten 2 Tage hatte es wirklich komplett durchgeregnet(mal stärker, mal schwächer) mit einem Temperatur-Abfall von 25 auf 15 Grad. Das war dieses Wetter, was einem in NRW noch in jüngster Vergangenheit im Sommer richtig auf den Sack gehen konnte, aber es war letzendlich normal und ökologisch gesünder.


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