Thema:
Re:"Stiko empfiehlt" flat
Autor: Mampf
Datum:24.10.21 11:03
Antwort auf:Re:"Stiko empfiehlt" von Pezking

>>Schade, dass die Politik das Vertrauen in die Stiko so zerstört hat (mit dem Druck bei der Impfempfehlug für 12+J).
>>
>>Das Resultat muss ich nun hautnah erleben.
>>- Meine Mutter (67J Hochrisiko Kettenraucherin mit entsprechend kaputter Lunge, zusätzlich eher schwachem Kreislauf, plus kompletter Ärzte-/Schulmedizinaversion) hat sich überhaupt nur widerwillig impfen lassen, natürlich mit *tusch* J&J, aber verweigert jetzt jegliche Boosterimpfung. Chance dass sie den Winter überlebt somit 50:50.
>>- Meine Frau, bei sonstigen Impfungen bisher der Stiko-Empfehlung folgend, würde unserem Kleinen (3,5J) nun selbst bei vorliegender Stiko-Empfehlung nicht mehr "ohne weitere Abwägungen" impfen lassen
>>
>>Es ist so traurig. :-(
>>
>>Wenn jemand noch gute Quellen hat, die die Stiko rehabilitiert - immer her damit.
>
>Es gibt keine Anzeichen darauf, dass sich die Stiko durch die Politik drängeln lässt.



Das stimmt, diese Aussage wäre falsch, bzw beruht rein auf Spekulation.
Was man aber sagen kann, und was imo sehr ungeschickt warnund eben zu dieser Spekulation führen mag ist eben dass die Politik durchaus Druck auf die Stiko ausgeübt hat.

>
>Und wenn es um die Sicherheit von Impfstoffen geht, ist eh die EMA-Freigabe maßgeblicher. Die Stiko wägt nur zusätzlich ab, wer alles aus gesamtgesellschaftlicher Sicht geimpft werden sollte.
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>Wen also primär das individuelle Risiko der Impfung interessiert, bekommt diese Antwort eher von der EMA.
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>Und schließlich die alte Leier: Spätfolgen einer Impfung sind nicht eventuell in zig Jahren auftretende Nebenwirkungen, sondern extrem seltene Nebenwirkungen, die womöglich erst ab einer bestimmten Anzahl von Impfungen auffallen. Also nach Studien, etc.



Doch, beides stimmt.

>
>Weltweit wurden mittlerweile fast 7 Milliarden Corona-Impfdosen verabreicht. Das Thema ist durch.



Es geht ja auch um zukünftige entschlüsse.

Was man sieht ist ja die zweifeln an stiko Entscheidungen in beide Richtungen. Die einen trauen nicht mehr in deren Unabhängigkeit, die anderen nehmen sie in pandemischer Hinsicht nicht mehr ernst.


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