Thema:
Novavax: flat
Autor: joelcoen
Datum:07.10.21 16:13
Antwort auf:Re:Stiko: Impfschutz bei Johnson & Johnson ungenügend von tak

>>Tja...was soll man dazu sagen. Am Ende werden alle mRNA gespritzt bekommen, d.h. auch wer heute noch mit AZ, Sinovac, Sputnik oder sonstigen nicht-mRNA-Impfstoffen rumläuft. Da muss wohl letztlich überall nachgeimpft werden...
>
>Naja Sputnik scheint ja deutlich wirkungsvoller zu sein, warum dann eine mRNA-Impfung? Wobei die Überlegung sowieso theoretischer Natur ist, selbst wenn das Ding mal zugelassen wird, wird es keinerlei Verbreitung bei uns finden.
>(Btw. Putin ist doch nicht der geniale Stratege wie er sich gerne sieht. Sputnik scheint absolut gut geworden zu sein, durch die Dummheit der Regierung konnte man weder innenpolitisch noch außenpolitisch merklich davon profitieren.)
>
>Selbst Johnson würde ich nicht ausschließen - vielleicht schiebt man eine zweite Dosis nach. Die niedrige Wirksamkeit liegt doch sicher nicht zuletzt daran.
>
>Außerdem steht Novavax vor der Tür (allerdings bereits schon seit Monaten^^), hat andere Wirkungsweise und scheint mega geil zu sein.
>
>Ich ging sowieso davon aus, dass mein ulaubsfreundlicher, bequemer J&J irgendwann nicht mehr ausreicht. Daran ist auch nichts auszusetzen, damals herrschte noch Not an Impfstoffen, dass J&J deutlich weniger wirkunsvoll ist, steht sogar in Zulassungspapieren.
>
>Nix gegen mRNA, Exotenstempel sind aber toll - meine zweite Impfung wird vielleicht Novavax sein^^


eher ernüchternd...
[https://www.spektrum.de/news/adjuvanzien-wirkverstaerker-novavax/1932373]

"»Mit den proteinbasierten Impfstoffen stimuliert man dagegen die zytotoxischen T-Zellen kaum und stattdessen vor allem die Antikörperantwort«, sagt Christian Münz. »Das macht es leichter für das Virus, gegen diese Impfstoffe resistent zu werden, weil die Immunantwort nicht so breit aufgestellt ist.« Das erklärt womöglich auch die Ergebnisse einer Phase-III-Studie in Südafrika. Dort lag die Effektivität des Novavax-Impfstoffs gegenüber symptomatischen Sars-CoV-2-Infektionen nur noch bei 50 Prozent – womöglich, weil dort schon die Beta-Variante von Sars-CoV-2 dominierte, die den neutralisierenden Antikörpern von allen Varianten am besten entgeht."


< antworten >