Thema:
Re:Was ist denn eigentlich mit Dir los? flat
Autor: Sven Mittag
Datum:01.05.20 11:56
Antwort auf:Re:Was ist denn eigentlich mit Dir los? von SidVicious

>>Hui... sehr hohes Niveau.
>
>DU kommst MIR mit Niveau? Nach dem Du mir als allererstes vorgeworfen hast, komplett aus dem Nichts, ich würde hier eine Agenda vertreten, dass ich alle einsperren wolle bis zu einer Impfung, und mich die wirtschaftlichen Folgen von dem ganzen Mist da draußen nicht beträfen und ich nur an weniger SUVs denken würde, während ICH derjenige war, der hier den "wer wird noch alles arbeitslos"-Thread aufgemacht habe, weil ich, verdammt noch mal, eben demnächst arbeitslos sein werde wenn das alles hier so weitergeht, und das komplett aus dem nichts, in einem ellenlangen inkohärenten Wirrpost? DU kommst MIR mit Niveau, der hier seit Tagen nur aggressive Scheisse unter meine Posts packt?
>
>Ich habe keine Ahnung, was Du glaubst, dass ich Dir getan habe, aber von Dir hab ich jetzt echt genug.


Naja, meine Behauptung vom mangelndem Niveau scheint jetzt auch nicht gerade abzunehmen. Immerhin habe ich glaube noch zu keinem User hier jemals ein "Geh scheißen" rausgehauen. Noch ihm vorgeworfen "inkonhärente Wirrposts" zu verfassen oder "aggressive Scheiße". Ich würde dir raten, einfach mal einen Gang runterzuschrauben.

Ansonsten neigst du halt recht gerne dazu unter dem wissenschaftlichen Deckmantel recht einseitig zu argumentieren. Und dies nervt mich einfach tierisch. Reicht schon bei deinem Lieblingsthema "Risikogruppen". In jeder freien Sekunde proklamierst du, es gibt keine Risikogruppen. Immerhin gibt es in jeder Altergruppe Krankheitsfälle. Nach dem aktuellen Stand des wissenschaftlichen Irrtums sogar im Bereich der Kleinkinder, da es hier mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund der Endothelverletzungen ebenfalls zu Todesfolgen kommt. Eben halt nicht aufgrund eines Lungenversagens, weshalb es bisher unter dem Radar war.

Alles soweit richtig! Dennoch bedeutet dies halt im medizinischen Sinne NICHT, dass es dadurch keine Risikogruppen gibt. Es gibt für alle Krankheiten Risikogruppen. Es gibt schon allein für alle Krankheiten unterschiedliche Risikogruppen. Risikogruppen des Versterbens, Risikogruppen für bleibende Schäden, Risikogruppen für die Erkrankung. Mehrheitlich wird halt nur die Risikogruppe des Versterbens genannt. Alles andere lässt sich aus den jetzigen Zahlen nicht mal im Ansatz absehen.

Und hier kann man ohne wissenschaftlich Fehler zu machen, sagen, dass bei Covid19 eben diese Gruppe mit dem Alter zunimmt. Kinder de facto - UND auch mit den neusten Erkenntnissen - nicht dazu gehören. Dafür sind die Fallzahlen gemessen an den bekannten Erkrankten vernachlässigbar gering. Und nein, ich will damit nicht sagen, dass es mir egal ist, dass Kinder sterben. Ich habe selbst zwei Töchter mit 1 und 3 Jahren und will mir gar nicht vorstellen, wie ich mich fühle, wenn sie an Covid19 sterben würden. Dennoch gehören Sie NICHT zur Risikogruppe. Fuck, in meiner Doktorarbeit über Plattenepithelkarzinome ist ne 16 jährige ohne Habits und Vorerkrankungen an PECA verstorben. Bei ner Fallzahl von 100 Patienten in der Studie wäre dies Milchmädchenmäßig hochgerechnet 1% der Bevölkerung. Dennoch wäre es sehr vermessen, zu behaupten, dass man sich deshalb in dem Alter um so etwas Sorgen machen sollte. Geschweige denn das Leben deshalb komplett umgestalten müsste. Wir sind alle sterblich und können an allem sterben. Egal wie wir uns verhalten. Entsprechend gilt es statistisch abzuwägen und gerade deshalb ist es so wichtig über Risikogruppen zu reden, um zu entscheiden, was gesamtgesellschaftlich die beste Entscheidung ist, sobald eben eine Gefahr nicht alle Menschen zu gleichen Teilen betrifft.

Und dies ist halt nur ein Beispiel von vielen, wo deine Argumentation leider sehr einseitig ist. Ich hoffe, dass Beispiel war jetzt nicht wieder "wirr oder inkoherent", wenn vielleicht auch leider etwas "ellenlang".


< antworten >