Thema:
Wie wärs mit einem Prequel? flat
Autor: FS
Datum:09.11.25 21:22
Antwort auf:RedLetterMedia Pitch von Sonic2d

>[https://youtu.be/iKSemmbDAp8?si=xjH8C6E0ebecntN0]
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>Geile Idee, wird der Film natürlich nicht mithalten können! :D


Es wird immer lustiger je länger sie darüber reden. Es wäre so geil, wenn man ein paar der Ideen aufgreifen und einbinden würde. Das würde aber die Albernheit von Teil 2 und den totalen Klamauk dort auf die Spitze treiben. Ich mochte Teil 1 viel lieber, weil es doch ein paar gruselige Aspekte hatte.

Es könnte auch ein Prequel sein. Ich stelle mir das so vor:

Gremlins: The Beginning

Es geht an den Anfang der Legende um die Gremlins, lange bevor Billy und das Weihnachtschaos.

Die Geschichte beginnt im Kaiserreich Chinas, Qin-Dynastie, tief in einem vergessenen Gebirge. Eine kleine Gruppe chinesischer Gelehrte entdeckt dort einen 5000 Jahre alten Tempel, halb im Fels verborgen, völlig überwuchert und unberührt. Die Wände sind übersät mit mystischen Symbolen, Warnzeichen in einer Sprache, die selbst die Gelehrten kaum noch kennen. In der Mitte steht ein Sockel aus glänzend schwarzem Meteorgestein, darauf ein stark verstaubter jadegrüner Behälter. Altchinesische Schriftzeichen aus Blattgold darauf, lassen das Objekt wichtig und edel wirken.

Die Forscher glauben, sie hätten etwas Heiliges gefunden, und bringen das Artefakt zum Kaiserhof. Im Palast, umgeben von Prunk und Neugier, wird der Behälter geöffnet. Darin liegt ein Ei-ähnlicher Kokon, matt schimmernd, fast lebendig. Als die Morgensonne durch die Fenster fällt, trifft ihr Licht den Kokon und plötzlich regt sich was im Inneren. Es zappelt und man hört Geräusche aus dem Inneren. Erschreckt lässt man den Kokon fallen welcher in eine dunklere Ecke rollt. Es schlüpft ein pelziges Wesen: Baby Gizmo, der erste Mogwai.

Der Kaiser ist sofort verzaubert. Er erklärt das Wesen zu seinem persönlichen Begleiter, seinem Glücksbringer. Doch einer der ältesten Weisen am Hof erkennt die Zeichen aus dem Tempel, die er in der Zwischenzeit intensiv studiert hatte. Er warnt eindringlich: Dieses Wesen sei durch uralte Gesetze gebunden und gefährlich, es dürfe niemals mit Wasser in Berührung kommen, niemals nach Mitternacht gefüttert werden. Aber wie es in Geschichten nun mal ist: Niemand hört auf den Alten. Das Gizmo kein Sonnenlicht mag hat man schon mitbekommen und der Kleine wächst schnell zu der Größe heran, die wir kennen.

Eines Tages geschieht aber das Unvermeidliche. Ein Diener verschüttet aus Versehen etwas Wasser auf Gizmo und aus seinem Fell sprießen neue Mogwai. Stripe ist geboren. Der Hof jubelt, der Kaiser lacht, und bald wird aus Neugier Gier: Man wiederholt den Vorgang absichtlich, um immer mehr dieser wundersamen Kreaturen zu erschaffen. Die Mogwai werden zu Modeerscheinungen unter den Adligen, zu Symbolen von Wohlstand und Macht. Dass die Kopien sehr unfreundlich und bissig sind, ständig bösen Schabernack treiben, wird ignoriert. Dann gibt es eine große Geburtstagsfeier für den Kaiser und dieses Gelage hält lange an... bis nach Mitternacht und fast alle haben ihre Gizmos dabei und diese fressen dann alle...

Die Mogwai verwandeln sich in die echsenhaften Gremlins. Innerhalb weniger Stunden bricht Chaos über das Reich herein. Der Palast und die Dörfer brennen. Der Kaiser muss seine Truppen losschicken, um das Unheil einzudämmen. Die Armee kämpft gegen Horden kleiner Monster. Ein Kampf, der die Grenzen zwischen Mythos und Albtraum verwischt. Die Gremlins organisieren sich auf die verrücktesten Weisen, um die Menschen ins Unglück zu stürzen. Ja, es gibt auch ein paar humorige Szenen, aber es ist eher wie die Küchenszene bei Teil 1. Kreativ und manchmal albern, aber im Kern immer noch erschreckend. Nicht das totale Geblödel wie Teil 2.

Nach Tagen der Verwüstung gelingt es dem Kaiser schließlich, die Gremlins zu mit einer List zu besiegen. Er schafft es sie in einen Vulkanschlot zu führen, in dem sie verbrennen. Hauptsache alle sind am Ende platt im großen Showdown. Nur einer überlebt: Gizmo. Denn der Kaiser hat ihn trotz allem zu gerne und bringt es nicht über sich, ihn zu töten.

Stattdessen übergibt er ihn dem alten Weisen, der schon damals gewarnt hatte, und befiehlt ihm, Gizmo im Geheimen zu bewahren, auf ewig.

Die Jahre vergehen. Gizmo scheint nicht zu altern. Jahrhunderte vergehen. Aus der Bewahrung des Mogwai entsteht ein geheimer Orden, der über Generationen hinweg die Verantwortung weitergibt, Gizmo zu schützen und die Regeln zu hüten. Doch als China in den Strudel der Moderne gerät, als Revolution und politische Umwälzungen das alte Reich zerstören, bricht auch dieser Orden zusammen. In der Wirrnis verliert sich die Spur, bis ein kleiner, unscheinbarer Ladenbesitzer und Nachkomme aus dem ehemaligen Orden in einer Seitenstraße einer chinesischen Stadt den Mogwai schließlich in seine Obhut nimmt.

Dort, in der Dunkelheit eines verstaubten Antiquitätengeschäfts, sitzt Gizmo, unverändert, geduldig und still, singt sein Lied und wartet. Wartet darauf, dass jemand wieder kommt. Diese Person kommt. Der Vater von Billy...

Ich habe Google Bard mal gefragt ob es meine Story illustrieren könnte. Das kam dabei rum.
[https://i.imgur.com/qiH2GIf.png]
[https://i.imgur.com/Hwyi8jZ.png]
[https://i.imgur.com/OV5pODh.png]
[https://i.imgur.com/INPK5cT.png]
[https://i.imgur.com/F5Y27eV.png]

Hier noch Baby Gizmo vom Kaiser eingekleidet.
[https://i.imgur.com/Sbe0sAq.png]


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