Thema:
Re:ROFL@S08E07 (Spoiler) flat
Autor: HomiSite
Datum:31.10.23 14:06
Antwort auf:ROFL@S08E07 (Spoiler) von kellaabaa

Ich hatte ganz verpeilt, dass auf Amazon FtWD zeitnah zur US-Ausstrahlung läuft.

>Bin noch nicht mal fertig mit der Folge, aber diese deutsche Touristen-Bus Community mit Strand als Anfrührer ist einfach pures Comedy Gold - WTF? :D

Es ist echt hart. Als man die deutsche Beschriftung der Äcker sieht, hatte ich micht kurz gewundert und spätestens im Bus, als die deutsche Synchro vor dem unlösbaren Rätsel stand, unverständliches Deutsch im O-Ton zu haben, war ich irritiert und schaltete auf Englisch um. Und wenn das Deutsch einiger Darsteller für Muttersprachler schlechter zu verstehen ist als Englisch, ist schon einiges am Argen. :-D Es ergab übrigens schon keinen Sinn, dass der Junge im Bus den Fremden als erstes auf Deutsch anspricht, wo er doch auch Englisch kann. :-)

>Edit: Jetzt ist auch noch Troy von den Toten wiederauferstaden, ich kann nicht mehr! *g*

Den hatte ich erst gar nicht erkannt und es dauerte, bis ich mich erinnerte. Man, das war alles in Staffel 3 - wie die Zeit vergeht.

>Edit2: Nach Sichtung vpn S08E08 bleibe ich bei meinem Fazit von weiter unten:
>
>Beschissene Final Staffel!
>
>Das ist so trashig und schlecht konstruiert, dass man sich Z Nation zurückwünscht.


Ich wünsche mir auch so Z NATION zurück (oder BLACK SUMMER)! :-P Aber ja, man hat den Eindruck, dass jetzt alles egal ist und die Macher und vielleicht auch Darsteller FEAR THE WALKING DEAD nur noch hinter sich bringen wollen.

Die Figuren wechseln gefühlt in Gesprächen dauernd durch ihre Charakterzüge, die sie über die Serie hinweg mal innehatten. Alle sind unfassbar auf Krawall gebürstet und pampen sich vorschnell an (Madison!) oder glauben sofort alles (Madison!). Die Gemeinschaften und Rückzugsorte werden eigentlich nur noch behauptet ("Unsere Truppe hat noch viel mehr Leute, die ihr aber aus Budgetgründen nicht zu sehen bekommt!").

Besonders Folge 8.08 emfpand ich als geradezu bizarr, wie hier gefühlt Einzelszenen sinnlos gerusht aneinander gekleistert wurden. Dadurch ist das Tempo an sich hoch, aber wenn es dadurch willkürlich und unplausibel, hilft's auch nicht. Sämtliche Rückbezüge auf früher wirken forciert oder verpuffen in ihrer Wirklung (Madisons Treffen mit alten Gefährten), Charlie hat überlebt, ist jetzt Truckerin und erschießt sich am Ende, weil mittlerweile auch niemand mehr Pläne macht oder diese vor den Feinden diskutiert!!!

Dazu noch dieser Sprung von 10 Jahren (?), der überhaupt nicht passt (wie lange müssten die Geschehnisse auf der Otto-Farm eigentlich jetzt her sein - 15 Jahre?). Und am Ende der Episode scheint Madison, die irgendwie die unangefochtene Anführerin plötzlich war, bzw. Kim Dickens plötzlich zu checken, dass es wohl ein Fehler war, in die Serie zurückzukehren und haut ab.


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