Thema:
Das Hausboot (Netflix, 2021) flat
Autor: thestraightedge
Datum:12.03.21 17:52

Olli Schulz (wer den nicht kennt muss gehen) und Fynn Kliemann (offenbar ein populärer Bastel-Youtuber) kaufen Gunter Gabriels (RIP) altes Hausboot, ein "Überraschungsei voll mit Scheisse". Aus einem kleinen Projekt wird eine Aufgabe, die mehrere hunderttausend Euro schwer ist. In 4 kurzweiligen Folgen gehts um den Irrsinn eines solchen Projektes, Männer miteinander und gegeneinander, und um viele Rückschläge. Auch wenn das ganze natürlich auch ein Promoclip fürs Produkt und die Typen ist, ist das Ding in meinen Augen sehr unterhaltsam und oft sympathisch umgesetzt, auch weils die Spannungen in so einem Projekt augenzwinkernd darstellt. Irgendwann in Folge 3 denkt man wirklich "wtf ist hier passiert", aber ich will nicht spoilern.

"Das ist alles Mist, was ihr hier habt. Und da drüben wirds noch mistiger." sagt der nette Herr der Hamburger Hafenaufsicht. Herrlich.

Eine imo passende Kritik dazu:
¢https://www.zeit.de/kultur/film/2021-03/das-hausboot-netflix-doku-olli-schulz-fynn-kliemann-serie/komplettansicht]

Trailer:
[https://youtu.be/1nzx6QMHWd8]

Kaum einmal liegen die Zusammenhänge zwischen sogenannter Selbstverwirklichung, männlichem Basteltrieb und ebensolcher Bockigkeit so offen vor einem. Selten zuvor ließ sich der Preis genauer bestimmen, den Männer für ihre Herzensprojekte zu zahlen bereit sind. Das Hausboot soll mehr als eine halbe Million Euro gekostet haben. Das Hausboot aber liefert Einblicke, die unbezahlbar sind.

Anschauen, macht Spass.


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