Thema:
Fazit Staffel 1 flat
Autor: HomiSite
Datum:08.01.21 22:12
Antwort auf:Sweet Home [Horror-Hochhaus-Netflix-Serie] von HomiSite

Über Weihnachten hatte ich die erste Staffel durchgezogen (dann auf Deutsch) und war bis zum Schluss unterhalten. Also buh an die Abknicker hier! :-P Nee, im Ernst: Ich habe ja schon mehrfach geschrieben, dass ich es verstehe, wenn man mit SWEET HOME nicht so "connected", weil es eben eine typisch asiatische Serie ist, in der es wild hin- und hergeht, der Weg aber manchmal nicht klar ist, während man mit den teils überzeichneten/overactenden Figuren hadert.

Und die Serie verändert auch mehrfach ihren Fokus: Soviel Monsteraction wie anfangs gezeigt, gibt es später fast gar nicht mehr! Dafür rücken die Bewohner in den Mittelpunkt, die fast alle ziemliche Knackse oder Macken haben. Eine lustige Apokalypse-Schlachtplatte ist die Serie also nicht, obschon die Tritte in die Magengegend des Zuschauers eher selten voll zünden, weil die Stimmung der Serie halt dauernd wechselt.

Zum Ende wird's dann inhaltlich nochmals deutlich anders und das Drama wird hochgedreht (). Es passieren aber auch einige Szenen, die ich einfach nicht verstanden habe ()! :-D Zudem werden ein paar Dinge bis zuletzt schwach erklärt oder in eine nächste Staffel verschoben, sofern es eine geben wird (ich hoffe doch!). Mit dem Staffelende war ich also eher wenig zufrieden ().

Mich würde interessieren, ob ein paar von euch die Serie durchgeschaut haben? Denn ich kann mir auch vorstellen, dass mit jedem Wechsel der groben Ausrichtung alle paar Folgen auch Zuschauer vergrault werden können.

Insgesamt war es ein sehr schöner Neustart für mich, auch wenn ich mir hier und da mehr Stringenz (oder wahlweise auch Wahnsinn) gewünscht hätte.

PS: Nochmal Shoutout an die Asia Chicks, die auch fast alle in den Traumfrauenthread passen würden, sofern ich sie auseinander halten könnte (und dann ziehen sie sich manchmal noch um!). Und Props an die Feuerwehrfrau, die in einer Szene die krassesten Muskeln zeigt! o.O


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