Thema:
Staffel 1 Fazit: geht so flat
Autor: HomiSite
Datum:29.06.20 22:13
Antwort auf:Penny Dreadful: City of Angels [Serie] von Fred LaBosch

Nach zehn Episoden ist Staffel 1 von PENNY DREADFUL: CITY OF ANGELS durch. Wie schon in meinem Zwischenfazit nach vier Episoden () geschrieben, hat die Serie fast nichts mit der "Mutterserie" PENNY DREADFUL zu tun: Man könnte mit wenigen Änderungen das bisschen Übernatürliche, das es gibt, herausstreichen und die Handlung würde sich nicht verändern.

Vielleicht wäre es sogar besser gewesen, damit die Mischung aus Rassen- und Klassenkampf, Religion und Schwindel, Intrigen und Politik mehr wirkt ohne übernatürliche Zünglein an der Waage. Trotzdem trägt die Serie gesellschaftspolitisch schlussendlich zu dick auf inklusive unübersehbaren Kommentaren auf die (US-)Gegenwart. Naja, sicher auch Trump'scher Zeitgeist, wenn mann bspw. an THE TERROR: INFAMY denkt.

Alles nicht uninteressant als Einblick in selten behandelte Epochen und Schichten, aber unter dem irreführenden Titel zu "normal" und sicher auch zu überladen. Ich weiß nicht, ob ich eine eventuelle zweite Staffel 2 anschauen würde (Quoten waren nicht doll).

PS: Im Vorspann heißt die Serie "CITY OF ANGELS - PENNY DREADFUL", was passender ist.

PPS: "Frankensteins Monster" aus der Urserie spielt mit und nervte mich durchaus ähnlich. :-)


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