Antwort auf den Beitrag "Re:Pfui: Karl Nehammer" posten:
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>>>Möchtest Du bei anderen Themen wie EU-Wirtschaftspolitik (ich sag mal Arbeinehmerfreizügigkeit), Migrationsfragen, etc. auch gerne direkte Demokratie haben? Ich nicht unbedingt... >> >>Weiß nicht ob das besser oder schlechter wäre. Weil im Endeffekt profitieren ja die meisten von billigen Arbeitskräften aus dem Ausland und Migranten, die die Drecksarbeit bei uns machen. Wenn die Leute nicht mehr beim türkischen Barbershop um 20 Euro einen Haarschnitt bekommen, sondern bei einem einem richtigen "inländischen" Frisör 40+ Euro zahlen müssen, werden sie sich schnell überlegen, ob sie nicht doch Migration befürworten. >> > >Vermutlich wird so ziemlich jeder AfDler „seinen“ Dönermann oder Frisör ausnehmen, weil der ja ein guter Ausländer ist, und dennoch weiter fröhlich „Ausländer raus“ grölen. Die Top-Nazis im Dritten Reich haben auch angeheiratete Tanten, Cousinen, Freundinnen der Ehefrauen, Doktorväter usw. protegiert, die Juden waren. > > >>Und so Dinge wie Pensionskürzungen, Arbeitszeitverlängerung, etc. wird man auch schwer durchdrücken können, wenn die Mehrheit entscheidet. > >Die Frage ist, wer das angesichts des demografischen Wandels bezahlen soll. Es hat schon einen Sinn, warum ein Gesetzesentwurf in Deutschland und auch der EU in der Regel ein Schinken von zig Seiten mit ausführlicher Begründung und Abwägung sämtlicher Vor- und Nachteile ist. Es bringt in der Regel nichts, die Leute gegen etwas stimmen zu lassen, es muss ein konstruktiver Alternativvorschlag her. > > >>Eine Mehrbesteuerung der Reichen wäre wohl auch einfacher umsetzbar, nachdem reiche Leute eine Minderheit sind. > >Sind Sie das denn? Das hängt ja immer davon ab, wie man reich definiert. Wenn Du reich irgendwo bei den oberen 0,5 % festmachst, wird das so sein, Deutschland und Österreich sind allerdings zu Recht stolz darauf, eine breite Mittelschicht zu haben. Steuerlich gesehen zahlt mittlerweile jeder leitende Angestellte in einem halbwegs international aufgestellten Unternehmen Spitzensteuersatz. Von daher wäre ich mir da nicht so sicher, ob Du Mehrheiten findest. Und wenn man sich drauf einigt, die oberen 0,5% härter zu besteuern, würden wir vermutlich über ein Volumen reden, was den bürokratischen Aufwand nicht lohnt, jedenfalls für den Haushalt keinen messbaren Mehrertrag bringt. > > >>Und je mehr ärmere Menschen es gibt, umso mehr werden Gesetze zum Nachteil der Reichen beschlossen. >> > >Demokratie ist es, wenn 10 Füchse und ein Hase darüber abstimmen, was es zum Essen gibt. Rechtsstaat ist es, wen der Hase die Wahl gerichtlich anfechten kann. > > >>Ich kann der Idee durchaus was abgewinnen. > >Das überrascht nicht. > >gesendet mit m!client für iOS
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