Antwort auf den Beitrag "Re:Interview zu den aktuellen Demos & zum Umgang m d AfD" posten:
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>>>Und die Aussage „Ausgrenzung führt immer zu Radikalisierung“ mit Bezug auf die AfD und vor allem deren Wählerschaft sollten sich mal alle hinter die Ohren schreiben. >> >>Das ist eine Umkehrung der Tatsachen: Die AfD ist bereits die Radikalisierung, die es auszugrenzen gilt. > >Jein. Auf Killians Posting bezogen: Ja, die AFD ist die Radikalisierung. Auch deren Mitglieder würde ich alle als rechtsradikal bezeichnen. >Bei deren Wählern sehe ich das allerdings differenzierter. Die AFD ist immer noch ein Wolf im Fuchspelz. Sie schaffen es immer noch von einigen vielen als zwar extrem konservativ rechts, aber nicht als rechtsextrem wahrgenommen zu werden. Ihre Arbeit in Social Media, oder bei öffentlichen Auftritten ist, leider, vorbildhaft. Sie packen immer noch viele da, wo der Bauch sitzt. Nie am Kopf. >Sie spielen die Klaviatur des Populismus perfekt und nehmen alle, zutiefst menschlichen Themen auf. Menschen haben i.d.R. Angst vor dem Fremden. Diese Angst weiter zu schüren und für sich auszunutzen haben sie leider allzugut verstanden. > >> >>In den letzten Wochen haben endlich immer mehr Menschen in Deutschland gemerkt, was das eigentlich für ein Verein ist. Und sie formulieren es klipp und klar - und vor allem öffentlich. Und das überdeutlich. Und das ist gut so. >> >>Die AfD darf sich nicht länger als "Alternative für Deutschland" verkaufen und damit enttäuschten Wählerinnen und Wählern ohne Hang zum Extremismus ein politisches Obdach vorgaukeln, wenn sie sich selbst eigentlich primär als Alternative zur Demokratie versteht. >> >>Das gilt es rigoros offenzulegen. Die wahre Natur der AfD wird immer stärker ersichtlich: Es ist letztendlich nur noch die NPD in blau. Die NPD taugte nie landläufig zur Protestpartei, weil Protestwähler normalerweise keine Nazis sind oder sein wollen. Und man kann die AfD nicht erfolgreich enttarnen, wenn man so tut, als wäre sie nicht radikal oder extremistisch. > >Da geb ich dir zu 100% Recht. > >Ich glaube aber schon, dass es noch ein großes Wählerpotiential bei der AFD gibt, welches eine Deportation von Deutschen ablehnt, aber eben auch Angst hat vor einem Idäntätsverlust. Das ist einfach zu menschlich. Diese Wähler gilt es wieder einzufangen. Früher waren das Menschen wie Gauweiler etc., die sowas erledigt haben, heute sehe ich da leider keinen. Es muss IMO einen rechtskonservativen Flügel geben, um eben diese Menschen aufzufangen. Rechtsextreme braucht niemand. Leider haben wir im Moment nur das zweitere.
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