Antwort auf den Beitrag "Re:Grüne Jugend Fundis unterliegen Realos" posten:
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>>Liest sich nicht nach "härter Tour", > >Ach, Auflösung der Ampel ist keine harte Tour aka harte Konsequenz? Wenn man dann die CDU wieder ans Ruder lässt, weil man kompromisslos ist. Das stand im Raum. > >>und auch nicht nach "fundis", sondern eher das realos, die Idealisten mit genug Geduld überzeugen konnten. > >Idealist = Fundi. Einer der an einer fundamentalen Idee hängt (keine Atomkraft, kein Krieg, Abrüstung, Asyl für alle Menschen etc.) und davon nicht abweichen will, egal wie die Umstände sind. > >Genau das ist, was damals der Fall bei Fischer und dem Krieg. Realos erklären den wütenden Fundis, wie die Welt funktioniert (Fischer machte klar, dass man dann tatenlos einem Genozid mit Vernichtungslagern zugucken würde) und holen sie aus ihrem Wolkenkuckucksheim ab, in der die Probleme verdunsten, wenn man sie ignoriert. > >Die Konfrontation mit der Realität erzeugt dann bei genug Einsicht, dass man real werden, Realo werden muss und sich von der fundamentalen Vorstellung verabschieden. Hardcore Fundis verlassen nach sowas oft die Partei. War damals auch so. > >Die Welt ist nun mal nicht schneeweiß und pechschwarz, sondern Grauschatten. Wie sagte es Clinton damals: "In der Politik muss man Hände schütteln, auch wenn man sie danach waschen möchte". > >>Ps: deine wortwahl hat stark was von boulevard Magazinen. > >So denke ich darüber. Tagträumer treffen auf harte Realität. Passiert öfters mal, nicht nur bei Grünen. Ist einem im eigenen Leben sicher auch schon passiert, dass man sich was gewünscht/vorgestellt hat und es klappt in der Realität nicht so einfach wie man dachte. Die "Normative Kraft des Faktischen", wie es Georg Jellinek so schön bezeichnete, richtet einem der Kopf zurecht und ändert einem die Einstellung.
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