Antwort auf den Beitrag "Re:War klar, wenn alles andere geblockt wird, Steuern rauf" posten:
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>>1. Wie soll denn so eine Übergewinnsteuer überhaupt funktionieren? Wer beurteilt denn wann ein „Übergewinn“ anfällt und welcher Gewinn noch OK ist? > >Die Bilanz und Statistik des Unternehmens. Da sieht man die üblichen Margen und wenn die massiv höher sind, dann ist das der Übergewinn. Ein Beispiel aus Österreich (nicht nur hier fand das statt): >[img:https://www.momentum-institut.at/sites/default/files/styles/artikel_full_xlarge/public/2023-08/prozent_graphik.png] > >>2. Was sind Luxusgüter? Ein Ferrari, ein Porsche, ein Mercedes, ein Tesla? Teure Uhren und Juwelen ab 1.000 Euro, ab 10.000 Euro, ab 50.000 Euro? Teures Parfüm? Eine Louis Vuitton Tasche? Eine Iphone pro? Eine Playstation 5? Eine teure Urlaubsreise? Ein Dyson Staubsauger? Eine Miele Waschmaschine? > >Ja > >>3. Wer ist ein Umweltverschmutzer? Jemand der Auto fährt? Was ist mit E-Auto Fahrern? Jemand der einen Holzofen hat? Holzkohlegriller? Pelletsheizungsbetreiber? > >Ja, wobei es Abstufungen gibt. Der Verbrenner hat eine größere, ein E-Wagen eine kleinere Umweltverschmutzungsbilanz. Gar kein Auto wäre auf jeden Fall sauberer. Existieren erzeugt Abfälle und verbraucht Ressourcen. Diese lokale Entropie ist nicht verhinderbar. Man kann diese aber gedankenlos vergrößern oder sich bemühen, sie kleinzuhalten, ohne auf die Lebensweise eines Neandertalers zurückzuschrumpfen. > >>4. Inwiefern werden die Ärmsten hierzulande geschröpft? Die Schröpfung findet ja eher dort statt wo was zu holen ist also bei der arbeitenden Bevölkerung. > >Hohe Steuern auf Verbrauchsgüter treffen die Leute am stärksten, deren Einkommen primär durch den Erwerb von Verbrauchsgütern draufgeht. Reiche und Superreiche investieren ihr Geld primär im Finanzmarkt und in Immobilien. Die Ärmsten haben Investitionen im Geldmarkt, im Kapitalmarkt und schon gar nicht im Devisenmarkt. Immobilien haben sie geerbt oder gar nicht. Die leben zur Miete. > >Der durchschnittliche Normdeutsche gibt 14,7 Prozent seines Einkommens für Lebensmittel aus. Beim Bürgergeldempfänger sind es 34,7 Prozent! Bei der Oberschicht ist es im einstelligen Prozentbereich, aber einem bestimmten Einkommen sogar im Promillebereich. Eine Mehrwertsteuererhöhung trifft also die Ärmsten der Armen brutal und den Reichen fast gar nicht.
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