Antwort auf den Beitrag "Re:Probleme schaffen wo keine sind" posten:
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>>>Statistisch gesehen fallen Unfälle von Oldies nicht signifikant auf. Da dürfte man sonst auch niemandem unter 25 einen Führerschein aushändigen. In der Zeitung lese ich hier jede Woche von jungen Leuten die irgendwo hart gecrasht sind, von schweren Unfälle von Oldies lese ich hier jedoch so gut wie nichts. >> >>Whataboutism > >nee, er hat doch Recht. >Ich bin grundsätzlich auch dafür dass man aus gesundheitlichen Gründen ab einem bestimmten Alter einen Eignungstest macht. Und nicht erst ab 70, sondern gerne ab 50 Jahre. Man kennt ja das Problem mit den Augen, Brillenträger wird man recht schnell aber bis man selbst einsieht dass man schlechter sieht... >Wenn man sich schon auf die Rentner stürzt, sollte man lieber erst die Raser ins Auge fassen und nicht solch alberne Strafen verhängen wie es aktuell noch getan wird. > > >>>Und klar gibt es immer irgendein Risiko und die Zeigefingerschwinger werden immer mit dem Argument kommen, jeder Unfall ist einer zu viel. Was mir aber so dermaßen auf den Sack geht ist diese absolute Vollkaskomentalität die immer mehr um sich greift. Manche glauben anscheinend tatsächlich ein Null Risiko Leben wäre möglich oder auch nur irgendwie erstrebenswert und jede noch so kleine Gefahr müsse durch Verbote und noch mehr Kontrollen verhindert werden, wenigstens solange, solange man selber nicht davon betroffen ist. >> >>Es geht nicht um Verbote, sondern darum die Fahrerlaubnis dem Gesundheitszustand anzupassen. Wird übrigens beim LKW-Führerschein jetzt schon gemacht. Die müssen alle 5 Jahre erneuert werden. >> >>Autofahren ist kein Menschenrecht, sondern man muss dafür gewisse Standards erfüllen. Diese sind zwar sehr sehr niedrig, aber sie sind da. >> >>>Tja, das Leben ist aber kein Streichelzoo. Vielleicht hauts mich diese Woche mit dem Fahrrad aufs Maul, vielleicht fällt mir beim Sturm ein Ast auf die Rübe oder vielleicht fährt mich tatsächlich irgendein Opa um. So what. Die Wahrscheinlichkeiten für die beiden ersten Beispiele dürften wahrscheinlich höher sein als die Wahrscheinlichkeit von einem Oldie rasiert zu werden und alles nehme ich gerne in Kauf weil es für mich einfach keine Relevanz hat, die irgendwelche Maßnahmen rechtfertigen würde. >> >>OK, also weil es für DICH keine Relevanz hat, sind absolut alle Maßnahmen ungerechtfertigt. Kann man das so zusammenfassen? >> >>>Aber die Leute die das fordern, sind sicher die selben, die Helmpflicht für Radfahrer fordern. >> >>Nein, die Forderungen nach einer Helmpflicht kommen mehr aus Richtung der Autolobby. Da gehts nicht darum Radfahrer zu schützen, sondern darum die Verantwortung auf Radfahrer abzuwälzen. Also ausgerechnet diejenigen, die "freie Fahrt für freie Bürger" propagieren, würden Radfahrern am liebsten alles mögliche vorschreiben (Helmpflicht, Kennzeichenpflicht, etc.). Natürlich alles im Namen der Sicherheit, aber darum gehts eigentlich nicht, sondern um Dominanz. Autofahren steht über alles und andere müssen sich unterordnen und selber dafür sorgen, dass sie nicht totgefahren werden. >> >>[https://www.stern.de/politik/eine-helmpflicht-ist-unsinn--es-braucht-neue-radwege-statt-neuer-vorschriften-33747430.html] >> >>>Wobei ich mir immer denke, was geht die eigentlich meine Rübe an und glauben die ernsthaft das normal denkende Menschen nicht in der Lage sind für sich selbst zu entscheiden ob und wann sie einen Helm aufziehen oder ob sie sich wagen als Danger Seeker die Fahrt zum Bäcker tatsächlich ohne Helm anzutreten. >> >>Ganz einfach, wenn du keinen Helm trägst und in einen Unfall verwickelt bist (egal ob schuldig oder unschuldig), wirst du gleich mal dafür bloßgestellt, dass du dich nicht ausreichend geschützt hast. Klassisches Victim-Blaming halt. > >das ist kein Victim Blaming, das ist berechtigtes Rumgenöle. >Die Feuerwehr die wegen dir ohne Helm kommen muss und anderweitig fehlt, ist vermeidbar. Darum ist das auch eine Ordnungswidrigkeit, wie das nicht anschnallen im Auto.
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