Antwort auf den Beitrag "Re:Wir leben in einer Bananrepublik..." posten:
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>>Dass man hier gegen die Familie ermittelt hat, weil sie die Polizei kritisiert hat, glaube ich nicht. Das war wohl eher Verzweiflung, weil sie nichts gefunden haben. > >Das meine ich gar nicht, und dass in alle Richtungen ermittelt wurde, wurde ja auch von den Kindern akzeptiert. Was in den Äußerungen der Kinder aber durchscheint, war eine ansteigende "Motivationslosigkeit" der verantwortlichen Organe, parallel zum Bekanntwerden der begangenen Fehler und zum steigenden Druck durch die Angehörigen und die Öffentlichkeit. Sowas geht einfach nicht! > >Es ist das eine, Fehler zu machen, und das andere, daraus nicht zu lernen bzw. lieber den Kritiker anzugehen anstatt Einsicht zu zeigen, sich womöglich sogar zu entschuldigen und sich dann - gerade deswegen - umso mehr Mühe zu geben. > >Fehler sind menschlich, aber das unter den Teppich kehren systemisch. Das gibt es leider auch bei uns, nicht nur bei der Polizei, und meiner Wahrnehmung nach breitet es sich aus. Und das stört mich gewaltig. > >>Da ist der Fall Harry Wörz aber viel krasser. > >Ja, das ist übel. Oder der Fall Genditzki: > >[https://www.sueddeutsche.de/bayern/badewannen-mord-genditzki-hausmeister-urteil-1.6005873] > >Wie gesagt: Fehler sind furchtbar. Aber wenn sich der Verdacht aufdrängt, dass Fehler gemacht wurden, muss "das System" alle Anstrengungen unternehmen, diesen Umstand aufzuklären - anstatt alle Anstrengungen zu unternehmen, die Sache kleinzuhalten und die Fehler zu vertuschen.
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