Antwort auf den Beitrag "Re:SPON zu Lindemann" posten:
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>>>Ich hab es so verstanden: Lindemann (bzw. seine Kanzlei) gehen reflexartig gegen solche Berichte vor. Eidesstattlich wollen sie das aber nicht tun; Recht bekommen sie auch nur zu einem sehr geringen Prozentsatz. >> >>Korrekt. Ich sehe hier eine Einschüchterungsversuch durch Lindemanns Anwälte, welcher inhaltlich aber eben an den meisten Vorwürfen vorbeischrammt und schwach dargeboten ist. Ich wette dennoch: wer nicht so eine Rechtsabteilung wie der Spiegel unterhält, wäre hier eingeknickt. > >Da braucht es keine Hundertschaft von Anwälten in der Rechtsabteilung. Ich kenne einige Verlagsjuristen und habe auch schon - in Zusammenarbeit mit unseren Strafrechtlern - solche Dinger durchprozessiert. Äußerungsrecht lässt sich ziemlich gut mit kleinen Teams managen, das ist auch juristisch keine Rocketscience, mehr Taktik. Und nein, das müssen nicht immer Einschüchterungsversuche sein, vielleicht auch Verzweiflung. Andreas Türk und Jörg Kachelmann waren ja nachweislich komplett unschuldig. Die haben natürlich auch aus allen Rohren gefeuert. Besonders dramatisch war es, als der Focus seitenweise aus den Ermittlungsakten zitiert hat. > >> >>>Hat was von: wir erwecken mit unseren Aktionen weiterhin den Anschein, als w äre Lindemann wirklich unschuldig. >> >>Eben das. >> > >Vielleicht ist er ja zumindest im rechtlichen Sinne unschuldig. Dass er ein frauenverachtendes Schwein ist, ist nicht strafbar und wenn alles einvernehmlich war, geht das die Öffentlichkeit auch nichts an. Meine Bekannten aus der Musikindustrie sind kein Stück überrascht. Das läuft bei sehr, sehr vielen Bands so mit Row Zero. > >>>Aber eigentlich, auch wenn nach wie vor nix endgültig geklärt ist, spricht das wirklich, wirklich nicht gerade für ihn. Und diese Zweifel befeuert er durch das halbherzige Vorgehen (samt dilettantischer RA-PM) nicht zuletzt selbst, auch wenn das für die breite Öffentlichkeit so erstmal nicht ersichtlich ist. >> >>Ja, ich finde seine Vorgehensweise auch ungeschickt. > >Ich vermute, Schertz und die Strafrechtsanwälte stimmen sich nicht gut ab und sie haben auch keine Krisen-PR-Agentur involviert. Das sollte man halt schon machen.
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