Antwort auf den Beitrag "Re:Reisbericht: Mit dem Model Y nach Italien" posten:
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>Die letzte E-Hürde war nach einer Runde Holland und Nordsee Südeuropa-Reise. Wir sind nun mit dem Tesla Model Y das erste Mal richtig weit gefahren, also 1.200 km am Stück bzw. mit einer Zwischenübernachtung. Und was soll ich sagen? Es war die entspannteste Anreise, die wir je hatten. > >V.a. die Effizienz empfinde ich als einfach krass. Wir sind zu fünft mit Gepäck für 2 Wochen gefahren, wir haben die Alpen und den Apennin überquert, AirCon lief dauerhaft, Entertainmentsystem die ganze Zeit + 2 iPads angeschlossen. Ich habe es locker angehen lassen, meist 100-120 km/h, auch mal 30 Min in Italien hinter einen Reisebus gefahren der 110 fuhr wo eh nur 120 erlaubt waren. > >Das Auto hat 16 kWh auf 100 km verbraucht! Die 180 kWh insgesamt wären in Summe äquivalent zu ca. 18 Litern Diesel, wenn man den Energiewerte nimmt. Damit bin ich 1.200 km vollgepackt gefahren! Selbst mit ein paar Aufschlägen wegen Ladeverlust usw. ist das verdammt gut. >60% der Energie waren überschlägig regenerativ. Strommixe in Italien schlechter, in der Schweiz am bestem mit aktuell über 75% erneuerbar. >Eigentlich sollte man so auch die E-Mobilität pushen, indem man nicht Akkugröße oder Reichweite protzt, sondern mit Energieäquivalenz. „Braucht 1,2 Liter auf 100 km!“ wäre ne gute Werbeheadline. > >Bzgl. Laden: ich bin stumpf Supercharger only gefahren - warum auch nicht? Am ersten Tag bis Piacenza hatten wir 3 Ladestopps bei 85% SoC beim Start. Der dritte war überflüssig, wir wollten aber in der Schweiz nochmal kalte Getränke und einen Kaffee kaufen und da war ein SC in der Nähe. Ansonsten 25 Min in Süddeutschland nahe einer Tanke mit Bistro und 30 Min in der Schweiz auf dem Gelände eines Mövenopickhotels mit Bergpanorama. > >Vierter Ladestopp auf 90% im Hotel der Zwischenübernachtung (hatte ich so ausgesucht) heute früh und dann heute Mittag nochmal an der Mittelmeerküste in Italien. Das war ebenfalls sehr entspannt, erneut auf dem Grundstück eines 4* Hotels, mit Bar am Pool wo meine Frau und ich einen Kaffee und Brioche hatten, während die Kids im Tesla Netflix schauen wollten (auf eigenen Wunsch). Da haben wir länger geladen als empfohlen, weil ich mit 60% auf die Insel Elba wollte und der Kaffee geil war. Ladestruktur ist hier eher so geht so, aber das wird schon. Im Zweifel Hausstrom, bereits mit dem Vermieter geklärt. > >Ist schon krass, statt ranziger Raststätten sitzt man am Pool an der Bar. Ist aber natürlich nicht überall so. > >Netto und „nach Vorschrift“ also ca. 4x ca. 25 Min Unterbrechungen (davon einmal freiwillig) + Laden am Hotel heute beim Frühstück. Bei 1.200 km eher ein normales bzw. geringes Pausenspektrum mit 3 Kindern und entspannter Anreiseplanung. Jaja, hier fahren Familien 3.700 km am Stück mit Pinkeln in die Flasche und Prügelstrafe wenn ein Kind ernsthaft kack0rn muss, aber wir reisen schon immer entspannter und jetzt erst Recht. ;) > >Noch ein paar Anmerkungen: >- die Ladeinfrastruktur in der Schweiz scheint geil zu sein. Häufig Raststätten mit 4-6v modernen überdachten Schnellladern, ohne dass ich das System beurteilen kann. Das sind dann eher kleine Rastplätze an der Bergautobahn, ohne Tankstelle und dergleichen, aber eben mit Schnellladern. Sieht jedenfalls deutlich fortschrittlicher aus als bei uns. >- Tesla scheint die SCs sehr abhängig von der installierten Flotte zu bauen. In Italien ist das Netz eher dünn, aber hier fahren auch weniger Teslas rum als in Westeuropa. So waren die SCs nicht stärker belegt als bei uns, trotz startende Reisephase und Wochenende. >- überhaupt war keine Lademöglichkeit die ich gesehen habe über 40% belegt > >Wollte man hier lassen weil Range Anxiety und andere Themen ja immer noch für viele eine Rolle spielen.
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