Antwort auf den Beitrag "Re:Lass es doch einfach" posten:
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>>>Und weswegen? Wegen einer Demo vor ein paar Jahren, bei der sie lediglich mitgelaufen ist und ein paar Likes. >> >>Ich bin in der Sache nicht wirklich emotional investiert, aber es ist ja doch nicht nur eine Demo bei der sie "lediglich mitgelaufen" ist. Was soll diese Bewertung sagen? Ist sie mitgelaufen weil sie zum Bäcker wollte und die Menge in der Richtung unterwegs war? Oder was willst du mit "lediglich mitgelaufen" ausdrücken? > > >Nur kurz, weil ich grad auf der Arbeit bin und mich zeitlich knapp halten muss: > >Mitgelaufen heißt in dem Kontext, dass es primär um Proteste gegen israelische Angriffe ging. Dass die Organisatoren durch und durch antisemitisch sind, ist eben das Problem, das eigentliche Motto der Demonstration an sich legitim. So musst du afaik die Aussage verstehen. > > >>Dass die Teilnahme an einer Demonstration jetzt davon abhängt ob man lediglich mitläuft, Reden hält oder die Demo organisiert? > >Wie gesagt, siehe oben. Und dazu hat sie sich ja geäußert und sieht ja den Fehler, bzw. Die Problematik ein. > > > >>Wirst Du diese Unterscheidung bei der nächsten Demo dann auch machen wenn paar "aufrechte Bürger" lediglich mitlaufen? Diese Form der diskussionführung irritiert mich stark. Man kann ja Fakten durchaus unterschiedlich bewerten, aber diese ständige Verschiebung, Relativierung, Hervorhebung hat in der Darstellung von Fakten nichts zu suchen. Erst in einer persönlichen Bewertung. "lediglich mitgelaufen" ... ich bin immer noch baff, was Du damit bezweckst. >> >>ausserdem: Wenn der Link von tse weiter unten stimmt, dann waren es auch diverse Äußerungen auf sozialen Medien noch in diesem Jahr. >>Und ja, dazu zähle ich selbstverständlich auch Likes. Vor allem wenn er dann unter einen Spruch wie "Antizionism is a duty" gesetzt wird. >>Was ist an so einem Like missverständlich? >>Ich versteh es nicht ... > >Es ist eben diese Problematik und Komplexität der Thematik. Aus Sicht vieler Palestinenser wird Zionismus eben als der Teil gesehen der weiterhin illegale Siedlungen anbaut yohne Rücksicht auf Palestinensisch Verluste. Die selbstwahrnehmung als solche ist also das anti Zionismus eben ungleich antisemitisch ist, weil ja "nur" die weitere expansion Israel's verurteilt wird. Bzw Zionismus als Land annektierung. Ich selber hab Probleme das si ihne weiteres zu betrachten, und sehe das als grenzmässig. Aber zu einem ist das für mich noch kein reiner antisemitischer Ausdruck, und darüber hinaus betrachte ich ein like als weitaus harmloser > > > >> >>>Und dabei vollkommen ausblendet, wer a) die Kampagne gestartet hat, >> >>Das spielt nur eine periphere Rolle. >>Entweder es stimmt, oder nicht. Und allein das ist zu bewerten. Und erst dann vom wem das gestartet worden ist und warum. >>Oder wird in unserem Rechtssystem unterschieden vom wem die Anzeige stammt und aus welchem Mileau die Zeugen stammen? Wirklich? >> >>>b) wie selbst seriöse Medien auf den Zug aufgesprungen sind und Narrative bedient haben (wohl nicht ohne Grund wurde die Frau ständig mit Kopftuch abgebildet) >> >>Das mit dem Kopftuch ist ne andere Büchse. Die ist separat zu klären. >>Oder soll jetzt die unfaire Darstellung ihrer Person eine Rolle spielen bei der Frage inwieweit sie antisemitische Parolen liket? >> >> >>>Wie zudem Muslime das Ganze wahrnehmen, dazu spare ich mir jeden weiteren Kommentar, vielleicht doch, dass das Bild entstanden ist, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. >> >>Lass Dir den Satz nochmal durch den Kopf gehen. Und wenn Du dann immer noch der Ansicht bist dass man bei antisemitischen Likes die Befindlichkeiten der Volksgruppen berücksichtigen muss, dann können wir das gerne vertiefen. >> >>gruß
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