Antwort auf den Beitrag "Re:Arkham Horror LCG: neues Basis-Set, neues Modell" posten:
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>>Seit ein paar Jahren gibt es das Kartenspiel Arkham Horror und es läuft wohl weiterhin ziemlich erfolgreich. Zwar fand ich das Spiel an sich immer faszinierend, aber das Geschäftsmodell und die Kritik, dass der Wiederspielwert nicht gerade hoch sei, haben mich abgeschreckt. Ist Letzteres eigentlich wirklich so? Reißen die "Return to"-Boxen da etwas raus? > >Das Spiel hat eigentlich einen recht hohen Wiederspielwert. >a) Jedes einzelne Szenario hat im Normalfall 3, manchmal auch mehr Enden. Ganz wichtig hier: Es gibt kein klassisches "Das Szenario gewinnen". Manchmal kommt man besser voran wenn man aufgegeben hat, manchmal kann das negative Ende eines Szenarios sich später als das eigentlich gute entpuppen.... >b) Manchmal kann man, wenn man bestimmte Dinge in einem Szenario erreicht, bestimmte Items etc. bekommen die einem das weitere Spiel einfacher machen könnten. >c) Nicht nur Items sondern auch in einem Szenario vorkommen Personen können die nachfolgenden Szenarien beeinflussen. Person X getroffen? Sie könnte später helfen. Bestimmte Monster nciht angetroffen/nciht besiegt? Es könnte später noch mal auftauchen. >d) Auch bringen Szenario- und Abendkarten, sowie die Story im Kampagnenbuch oftmals Punkte mit sich bei denen die Spieler sich entschieden müssen. Das beeinflusst dann u.U ebenfalls einen zukünftigen Szenarienaufbau. >e) Und dann gibt es natürlich auch noch den Klassiker der Wiederspielbarkeit: Andere Ermittler/andere Ermittlerdecks. Mit einem Ermittler der plötzlich kein starker Kämpfe mehr ist, aber besonders gut ermitteln kann, kann ein Szenario einiges anspruchsvoller werden oder man muss halt komplett anders vorgehen. >f) Einzelszenarien: Es gibt ja auch Szenarien die zu keinem Zyklus gehören. Diese kann man entweder Stand Alone spielen, oder mit in einen Zyklus seiner Wahl einbinden. Baut man sie in einen Zyklus mit ein, hat man, je nachdem wie man dieses Szenario abschliesst, am Ende mehr XP zur Verfügung um sein Ermittlerdeck zu verbessern. So ein Szenario kann aber den Zyklus auch einiges schwerer machen da es ja durchaus passieren kann das ein Ermittler während des Szenarios stirbt oder wahnsinnig wird, ein Trauma bekommt etc.... > >>>Nach dem neuen Modell werden die Inhalten gebündelt: Es erscheinen direkt zwei größere Boxen je Erweiterung; eine mit den Story-Inhalten, eine mit neuen Charakteren und Ausrüstungen. Damit dürfte es einfacher sein, auch später alle Inhalte einer Erweiterung zu bekommen und vermutlich dürfte es auch etwas günstiger werden. > >Kommt drauf an was diese Boxen jetzt kosten werden. Bisher hat ein kompletter Zyklus je nach Anbieter zwischen 80 und 100 Euro gekostet und hatte dann den Inhalt dieser beider Boxen. > >Wa sich ein wenig irritiert und wo ich hoffe das es nur unglücklich ausgedrückt wurde: "Meanwhile, the Edge of the Earth Campaign Expansion has no player cards in sight". Es gab hie rund da bisher durchaus Spielerkarten die man auf Grund eines Szenarios durchaus als gezielte Belohnung bekommen konnte... >Es gab sogar bereits einen (oder zwei?) Zyklen bei denen es Ermittler gab die man in einem Szenario nutzen musste, egal ob man will oder nicht. > >Was die "Return to..." Boxen angeht: Die sind optional. Sie bringen zwar mehr Inhalte für einen kompletten Zyklus mit sich, aber im Normalfall nicht nur "mehr Abwechslung" sondern quasi einen "Ultra-Hard-Mode". Manche bösen Zungen behaupten auch dass die paar Karten nur mit drin sind weil man den Spielern schlecht einen leeren Pappkarton für 20-30 Euro verkaufen kann :P >Auch dienen die Boxen gezielt als Aufbewahrungsmöglichkeit für diesen einen Zyklus. Ich hoffe sie erscheinen auch zukünftig weiterhin. "Mitten drin" die Art und das Format der offiziellen Aufbewahrung zu ändern find ich alles andere als gut...
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