Antwort auf den Beitrag "Re:Vettel-Interview im Spiegel" posten:
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>>>Es ist aber so. Grün wählen muss man sich leisten können. Ich kenne keinen Grünen-Wähler, der annähernd die Askese lebt, die meine CDU-wählende furzkonservative katholische Oma gelebt hat. Die hat sich quasi bis auf Salz, Pfeffer und Mineralwasser und ab und zu ein Stück Fleisch von dem ernährt, was auf ihrem Grundstück gewachsen ist. Auto gefahren ist die nie. Grün wählen ist ein Feigenblatt für hedonistischen Lebensstil. Sämtliche Grünen-Wähler die ich kenne fahren einen X5 o.ä., fliegen in den Urlaub und trinken nicht Wasser aus Bad Vilbel (10km von Frankfurt), sondern Vittel oder Pellegrino. >> >>Uff. Da bist Du ziemlich übers Ziel hinausgeschossen. Mich „kennst“ du übers Forum auch und ich besitze kein Auto und trinke Leitungswasser und das nicht weil ich mir ein Auto oder vittel nicht leisten könnte. Gut, ich bin kein „Fan“ der Grünen, habe sie in der Vergangenheit durchaus schon gewählt und werde das wohl auch im September wieder tun. >> >>gesendet mit m!client für iOS > >Nee, da verstehst Du mich falsch. Ich habe gar nichts gegen die Grünen an sich. Ich sage auch nicht, dass es in den Reihen der Grünenwähler nicht überzeugte Unweltschützer gibt. Gleichzeitig meine ich aber, dass Umweltschutz keine neue Erfindung ist und man auch stramm konservativer katholischer Kirchgänger sein kann und etwas für den Umweltschutz übrig haben. Was mich nervt, sind völlig abgedrehte Bauvorschriften etc., die das Wohnen maximal verteuern (gut, das hat im Wesentlichen die CDU in vorauseilendem Gehorsam zu vertreten). Jemand wie meine Oma, der nie in Urlaub geflogen ist, sich weitgehend selbst versorgt hat mit dem eigenen Garten, jedenfalls ausschließlich regionale Produkte vom Bauern um die Ecke konsumiert hat, die Socken und Unterhosen gestopft hat bis sie nur noch aus Flicken bestanden haben - das war eine Vorreiterin des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit, und das musste ihr nie irgendjemand vorschreiben. Sie hat das gemacht, weil sie stets demütig war vor der Schöpfung. Weil sie als Kind vom Lande genau wusste, wie wichtig es ist, dass das Klima in Balance ist und genau die richtige Menge Niederschlag, Sonnenschein etc. vorherrscht. Da hat noch kein Mensch vom Klimawandel geredet, aber es ist ja eigentlich ein No-Brainer, dass wir unseren Planeten nicht zerstören dürfen. > >gesendet mit m!client für iOS
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