Antwort auf den Beitrag "Re:Ein Versuch einer Antwort" posten:
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>>Die OECD-Studie geht rein auf den Bildungsabschluss ein und das ist leider nicht alles. > >Es ging doch um den Braindrain bei dem Argument und der hat so nicht stattgefunden bzw. hat er quasi keine Auswirkungen gehabt. Das Bildungsniveau ist vergleichsweise hoch im Osten. >Wenn man dann noch bedenkt dass in der DDR Abitur/Studium ungleich schwerer zu erreichen war als nach der Wende (zu DDR Zeiten geschätzt die besten 10% einer Klasse, nach der Wende mittlerweile eher 50%) ist es doch umso erstaunlicher und spricht gegen den Braindrain. > >>Erfahrungen und Vita sind oftmals ausschlaggebend und den gleichen Level wie im Westen zu erreichen, ist für den Großteil der in Frage kommenden Menschen mit ostdeutscher Biografie schwer. Selbst wenn du im Osten einen guten Praktikumsplatz in der Wirtschaft bekommen hast, bis du Personalverantwortung oder ein eigenes Budget zugestanden bekommst, ist das eine ganz andere Geschichte ... > >Ja, aber zum einen gab es auch im Osten Leute mit Personalverantwortung und zum anderen ist das ganze nun schon 30 Jahre her. Wer zur Wende fertig war mit Ausbildung oder Studium ist heute 50/55. Das Problem sind diese alten Seilschaften wo sich der alte Chef den neuen nach eigenem Vorbild nachzieht. Vermutlich hätte man nach der Wende nicht die ganze B-Garnitur mit Buschzulage aus dem Westen auf die Posten im Osten setzen sollen sondern zumindest Doppelspitzen Ost/West bilden sollen wo sie eine Beraterfunktion inne gehabt hätten....hätte, wenn und aber...war halt nicht so. > >>Weiterhin: wenn man heimatverbunden ist und die Familie im Osten lebt, bleibt ein Großteil der gut gebildeten Bürger in ihrer Heimat, wo sie aber nicht ihren Traumjob finden .. und so beginnt wieder die Spirale aus Unzufriedenheit und die Thematik Ost vs. West wieder an Fahrt zu gewinnen. > >Traumjob im Sinne von Gehalt sicherlich. Inhaltlich ist doch die Auswahl in den Städten wie Leipzig oder Dresden doch mittlerweile recht groß. > >>Fachebene, ja, aber Führungspositionen sind sehr rar gesät. > >Ja, ich hatte das auch auf das Braindrain Thema bezogen. Die Fachexpertise (also eher die Brain- und nicht die Laber-/Präsentationsebene) besetzt man dann doch gern mit dem Ossi von nebenan > >Transistor
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