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| Autor: | Vetinari | ||
| Datum: | 24.07.24 12:27 | ||
| Antwort auf: | Biden-Rückzug im Vorfeld schon geplant? von hoover2701 | ||
Berichten zufolge hat die Kampagne bis nach der Debatte gar nicht gewusst wie extrem schlecht sie in den Swing States dastehen, weil sie seit 2 Monaten keine eigenen Umfragen in Auftrag gegeben hatten, und alle andern nach den Erfahrungen von 2022 (Red Wave die vorhergesagt wurde hat nicht existiert) als unglaubwürdig abgetan hat. Erst nach der Debatte hat man das gemacht, und die Katastrophe gesehen. Staaten wie New Mexico oder Virginia, die eigentlich so sicher sind, dass man da nicht mal mehr den Kandidaten hinschickt gingen inzwischen eher Richtung Trump. Da war dann anscheinend einerseits Panik und andereseits Dickköpfigkeit für 3 Wochen vorherrschend. Obama, Pelosi, Schumer & Co mussten dann Biden direkt klarmachen wie schlimm die Dinge stehen und wie man Senat und Kongress verlieren wird, wenn es so weitergeht. Und das ein 81jähriger, gesundheitlich angeschlagen (jetzt ganz außern vor ob geistig auch - was ich nicht denke) das nicht herumreißen kann, wenn er aussieht wie ein Opa, den man nicht mal alleine einkaufen gehen lassen würde. Also ich sehe da kein 5D-Schach von irgendwem. Höchstens das man nochmal zumindest kurzfristig ziemlich Schwein gehabt hat, das Harris derzeit zumindest sehr gut ankommt und Chancen hat das 6-15 %-Defizit im Vergleich zu 2020 das Biden eingefahren hat, gutzumachen. Weil die Wirtschaftsdaten, Arbeitslosigkeitzahlen, Kriminalstatistik etc. sind eingentlich eine Basis, die es seit Jahrzehnten nicht mehr so positiv gab. Und das Attentat auf Trump, letzte Woche noch der garantierte Wahlgewinner, interessiert diese Woche schon niemanden mehr. |
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