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| Autor: | Mampf | ||
| Datum: | 26.11.23 10:01 | ||
| Antwort auf: | Re:Grüne Jugend Fundis unterliegen Realos von FS | ||
>>Liest sich nicht nach "härter Tour", > >Ach, Auflösung der Ampel ist keine harte Tour aka harte Konsequenz? Wenn man dann die CDU wieder ans Ruder lässt, weil man kompromisslos ist. Das stand im Raum. Das ist imo ein sehr hoher Interpretationsspielraum. Sie haben ja keine Konsequenzen zu spüren bekommen, sie wurden nur vorgetragen. Und gibt deinem senf einfach den boukevardesquen anstrich, dass du da tatsachen viel mehr farbe gibst als gegeben ist. > >>und auch nicht nach "fundis", sondern eher das realos, die Idealisten mit genug Geduld überzeugen konnten. > >Idealist = Fundi. Einer der an einer fundamentalen Idee hängt (keine Atomkraft, kein Krieg, Abrüstung, Asyl für alle Menschen etc.) und davon nicht abweichen will, egal wie die Umstände sind. Anscheinend ja nicht, anscheinend konnten die überzeugt werden. Und das ist ein Mangel an differenziertheit. Ob idealistische ansichten gleich fundamentalen kommen? Sind also realisten opportunisten, weil wir nicht mehr unterscheiden können? Oder nur dann zulassig, wenn wir direkr in einer Beschreibung eine eigene Bewertung reinbringen? Also dein Kommentar zu einer Nachricht? > >Genau das ist, was damals der Fall bei Fischer und dem Krieg. Realos erklären den wütenden Fundis, wie die Welt funktioniert (Fischer machte klar, dass man dann tatenlos einem Genozid mit Vernichtungslagern zugucken würde) und holen sie aus ihrem Wolkenkuckucksheim ab, in der die Probleme verdunsten, wenn man sie ignoriert. Alter, der verlinkte Artikel liest sich ganz anders. Du könntest auch sagen dass die spitze der Grünen ihren ideale verraten muss, um die Koalition noch zu retten. Wie auch immer, das alles sind einfach eigene Bewertungsrahmen, den man da einbrimgt. > >Die Konfrontation mit der Realität erzeugt dann bei genug Einsicht, dass man real werden, Realo werden muss und sich von der fundamentalen Vorstellung verabschieden. Hardcore Fundis verlassen nach sowas oft die Partei. War damals auch so. Hardcore fundis? Du hast sie ja nicht mehr alle. Komm mal runter. > >Die Welt ist nun mal nicht schneeweiß und pechschwarz, sondern Grauschatten. Wie sagte es Clinton damals: "In der Politik muss man Hände schütteln, auch wenn man sie danach waschen möchte". Nun scheint aber vor allem die Koalition opfer zu verlangen. Inwiefern diese a konstrukt eine geaunde Realität darstellt ist aucu mal fahin gestellt. > >>Ps: deine wortwahl hat stark was von boulevard Magazinen. > >So denke ich darüber. Tagträumer treffen auf harte Realität. Passiert öfters mal, nicht nur bei Grünen. Ist einem im eigenen Leben sicher auch schon passiert, dass man sich was gewünscht/vorgestellt hat und es klappt in der Realität nicht so einfach wie man dachte. Die "Normative Kraft des Faktischen", wie es Georg Jellinek so schön bezeichnete, richtet einem der Kopf zurecht und ändert einem die Einstellung. Uff, das ist sehr hochtrabend. Aber wundert mich bei dir nicht. Das ist ein partei interner twust, und es muss sich noch zeigen, jn wiefern hier zugunsten von wichtigen idealen eingeknickt wurde, unf unwiefern nicht.. Man könnte auch behaupten, dass der Wunsch, an der macht zu bleiben zum opportunismus führt. |
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