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| Autor: | Jassi | ||
| Datum: | 21.11.23 18:02 | ||
| Antwort auf: | Re:Nepper, Schlepper.... beim Arzt? von waldmeister | ||
>Also ich verstehe nicht warum immer auf Extrembeospiele zurückgegriffen wird, die nichts mit der Situation zu tun haben. >Er scheint ja kein Bürgergeld zu beziehen (private Krankenversicherung wäre möglich). Zudem bekommen Bürgergeld Empfänger Zuzahlungen ab einer bestimmten Höhe erstattet. > Okay, "nichts mit der Situation zu haben" würde ich noch gelten lassen, aber hinsichtlich der "Extrembeispiele" unterlasse ich es weitere Beispiele aus meinem Arbeitsalltag zu bringen (Was ich an Armut bei Hausbesuchen erlebe ist ja nur anekdotische Evidenz!!!111) und liefer mal Zahlen. Dazu zitiere ich mich mal selbst aus dem Bücherthread: So schreibt (Stefan) Schulz (in "Die Altenrepublik), dass 2,4 Millionen Kinder – also jedes fünfte in D - von einem Elternteil allein aufgezogen werden, in 90% von der Mutter. Das Pro-Kopf-Einkommen dieser Elternteile liegt inklusive aller Transferleistungen bei unter 1000€! (Kein Wunder wenn sich hier dann die Haushalte mit 'nem gemeinsamen Jahreseinkommen von über 150000€ darüber echauffieren, dass ihnen das Kindergeld gekürzt werden soll, geht es doch schließlich um ihren Lebensstandard. Zum Glück war Mampf auch so freundlich dir zu erklären, dass Privatpatienten alles andere als die Heilsbringer unseres Gesundheitssystem sind. |
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