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| Autor: | MattR | ||
| Datum: | 21.11.23 10:37 | ||
| Antwort auf: | Re:Top 5 von Zinkhal | ||
>>1. Home Office >> >>Leider der Punkt, der bei mir aktuell trotz IT-Job nicht gegeben ist. >> >>Klar kann ich alle paar Monate mal wegen einer größeren Lieferung oder Heizungsablesung (dann aber eher nur halbtags) zu Hause bleiben und auch durch Krankheiten gibt es gelegentlich spontan angesetztes Home Office (was aber durch die Spontanität nicht die wirklichen Home Office Benefits hat), aber die Regel sind bei uns leider 100% im Betrieb. >> >>Wenn mich jemand abwerben will, müsste er also neben dem Gehalt an dem Punkt ansetzen - zumal ich nur ein paar Minuten ins Büro habe und Home Office dann auch eine längere Anfahrt zum neuen Arbeitgeber ausgleichen würde - was ansonsten schon mit viel Geld abgefedert werden müsste. > >Den Punkt kann ich durchaus verstehen. Gerade die IT-Branche ist hierfür gut geeignet. > >> >>2. Freie Wahl der Wochenarbeitszeit >> >>Ein Arbeitgeber der mir die Option bietet mind. auf 4 Tage, gerne auf Wunsch auch auf 3 Tage, zu reduzieren hätte bei mir einen großen Pluspunkt. >> >>Noch ist das nicht akut, aber auf absehbare Zeit will ich auf jeden Fall auf 4 Tage runter gehen - habe ich auch schon mehrfach angesprochen in der Firma - mal schauen, wie schwer es mir gemacht wird, wenn es soweit ist. >> >>Ich stelle mich schon auf Verzögerungstaktiken ein, da bisher sehr wenig unternommen wurde um meine Arbeitslast auszugleichen und es im aktuellen Zustand tatsächlich problematisch wäre. >> >>Werde es beim Jahresgespräch nochmal deutlich darauf hinweisen, da mein bisheriges Ziel (spätestens 2025) deutlich näher rückt. >> >>Auch das wäre ein Punkt der für mich kritisch genug für einen Arbeitgeberwechsel wäre. > >Ist gesetzlich geregelt durch das Teilzeit- und Befristungsgesetz. Ist halt nur die Frage, ob die Voraussetzungen seitens des Arbeitgebers vorliegen. Wir hatten letzten auch einen solchen Fall und mussten es gewähren. > >> >>3. Ausschöpfen von steuerfreien Beträgen >> >>Wenn der Staat die Möglichkeit bietet irgendwo Geld legal an der Steuer vorbeizuführen (zuletzt z.B. diese 3000 Euro) oder eben auch Getränke am Arbeitsplatz, erwarte ich, dass der Arbeitgeber das auch möglichst vollständig nutzt und nicht aus Faulheit oder mangelnder Flexibilität (mein) Geld verschenkt. >> > >Umwandeln von bestehenden Gehaltsansprüchen geht nicht. Also müsste es on top kommen. Wenn jemand gute Arbeit leistet und generell mal für einen Boni in Frage kommt, würde sich dies natürlich anbieten. Oder der AG zahlt pauschal allen eine Prämien. Wir haben z.B. "Energieprämie" steuerfrei gezahlt. Aber auch hier gilt, dass muss sich der Arbeitgeber erstmal leisten können, wenn er z.B. für 20 Mitarbeiter mal eben zusätzlich (bis zu) EUR 3.000 zahlen will. > >>4. Firmenwagen >> >>Fällt teilweise unter Punkt 3. Es ist für alle Beteiligten günstiger, als so viel höheres Gehalt auszuzahlen, dass ich mir selbst ein Auto kaufen und unterhalten könnte. Dabei brauche ich auch nicht den dicken Mercedes/Audi, sondern nur ein Auto das mich von A nach B bringt. Durch den IT-Job ist es aktuell z.B. ein Kombi von Skoda, damit ich bei Bedarf auch mal Geräte transportieren kann. > >Ist nicht immer günstiger. Hier kommt es auf die Größe des Unternehmens an. Wir gewähren nur langjährigen Mitarbeitern Firmenwagen. Problem ist, dass bei Kündigungen der Firmenwagen bei uns verbleibt. Vereinbarungen, dass der Arbeitnehmer diesen übernehmen muss sind unzulässig. Im ungünstigsten Fall hast du du auf einmal zwei, drei Wagen auf dem Hof stehen, die niemand braucht und nur gegen ordentliches Aufgeld frühzeitig an den Händler zurückgegeben werden können. Größere Unternehmen mit eigenem Flottenmanagement habe diese Problem nicht. Das wird der Wagen bei Kündigungen einfach an den nächsten weitergegeben. Wenn man jemand findet der ihn denn haben will. Bei uns gibt es 100€ Nettolohn Ausgleich wenn jemand ein Bestandsfahrzeug übernimmt und die Liste von ungenutzten ist trotzdem ziemlich lang. > >> >>5. Urlaubstage >> >>Gerne möglichst viele, wobei ich das eher mit dem Gehalt im Zusammenhang sehe. Je weniger Urlaub desto besser muss halt das Gehalt sein. Und wenn mir jemand die freie Wahl bei der Wochenarbeitszeit anbietet, dann brauche ich auch keine Höchstwerte beim Urlaub. Ist also eher ein Filler um auf eine Top 5 zu kommen. > >Wir rechnen immer mit 30 Tagen bei Vollzeit. Bei Teilzeit wird entsprechend runtergerechnet. Unterm Strich kommt so jeder auf gut 6 Wochen. Finde, dass sollte heute Standard sein. Oftmals geben wir auch noch einen Tag pro Jahr oben drauf. Was verstehst du unter viel? Alles was über 30 Tage geht, sollte eher im Rahmen einer Teilzeitregelung gelöst werden. > >> >> >>Dinge wie Obstkorb, etc. interessieren mich hingegen nicht. Das ist viel zu geschmacksabhängig was man hier will. Wenn überhaupt im Zusammenhang mit Punkt 3, sofern man hier ein Mitsprachrecht hat, was bereitgestellt wird. |
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