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| Autor: | thestraightedge | ||
| Datum: | 31.10.23 09:06 | ||
| Antwort auf: | Re:Hey von Mampf | ||
>Nein, dass Bögen geschlagen werden ist ja nicht das Grundsätzliche Problem, aber >guck mal die Form an. Mir wird da zu sehr nach einem Stereotypen vorgegangen. Wie gesagt, mir geht es nicht darum, dass es da, und nicht nur hier, sondern Weltweit ein Problem gibt. Diese müssen benannt werden, aber dann bitte auch mit entsprechender Differenzierung und nicht dieser Gleichmacherei einer Heterogenen Masse. Das liest Du raus, aber an keiner Stelle sagen ich irgendwo "alle Menschen mit Migrationshintergrund sind Antisemiten" und unterstelle Homogenität. Du verschärfst die Debatte bewusst und übersteigerst, weil Dir nichts anderes einfällt, als zu diskreditieren, denn ungeachtet Deiner Lippenbekenntnisse möchtest Du einfach nicht, dass das Thema oder Problem nennenswert diskutiert wird. Du willst es im Keim ersticken. >Und wenn ich mir anschaue, wie in diesem gesamten Thread Migration immer mehr problematisiert wird und die stimmen der Forumsrechte zu dem Thema sehr laut und unwidersprochen bleibt, dann halte ich das für sehr Problematisch. Es kann einfach nicht sein, dass es jetzt Salonfähig gewordene bin. Ich kann da die ganze Linke Front gegen Rechts hier im Forum nicht ernst nehmen, wenn jetzt im Zuge der Solidarität mit Israel anti arabische Ressentiments auf einmal OK sind, weil die Debatte so undifferenziert ausfällt: Du verkennst es halt einfach total. Ich kann auch weiterhin an Seenotretter im Mittelmeer spenden und in der Flüchtlingshilfe aktiv sein, und gleichzeitig sagen: Milieubildung, fehlende Integration im Sinne von Akzeptanz der freiheitlich-rechtlichen Grundordnung (und NICHT im Sinne kultureller Assimilation), islamistische Strukturen usw. sind ein Problem, welches sich aktuell verstärkt Bahn bricht. Und dagegen müssen wir arbeiten. >Nein, aber er konstruiert dennoch eine Wirklichkeit, die der Realität nicht annähernd Gerecht wird. Genauso wie FS, und das mit so einer ekelhaften selbstgerechten Selbstverständlichkeit (was imo nix neues ist, dass die beiden Herrschaften so selbstgerecht sind), das ich das echt unglaublich finde, wie wenig die beiden hier auf Gegenkritik stossen. Und das in einem Forum mit eigentlich einer doch recht sozial gerechter Userschaft, die sich sonst gerne gegen rechte Tendenzen Positioniert. Und das erschreckt mich, und ja, macht mich auch sehr Wütend, dass auf einmal die Debatte um gescheiterte Migration dann auf so einer unprofessionellen weise mit gefährlichen Halbwissen hier entflammt. Es g Rechte Tendenzen, wtf. Du bist komplett lost, um auch mal zur Person und nicht zur Sache zu argumentieren. >Nein, aber schwierig heisst ja dabei, dass es sehr schwer ist, da ein Richtig oder Falsch zu sehen. Und mein Problem hier ist, dass ja nicht klar definiert ist, ab wann Demonstranten hier klar Antisemitisch sind, oder nur Mitläufer. Gewisse Vereinfachungen nehme ich mir raus, ja. Wer bei der NPD mitmarschiert ist sicher auch mal einfach nur dumm, aber er steht in der Reihe der Neonazis und ist damit mitschuldig. Die Unschuldsvermutung bei antisemitischen Demos, weil irgendwer ggf. nur als Mitläufer skandiert und gar nicht weiß, was los ist, mag sicher auch mal zutreffen. Sie verwässert aber eben den Kern der Debatte, und das führt mich zurück: Du möchtest das Kernprobleme nicht debattieren, wenn Dir als erstes einfällt, dass jemand der ne Synagoge beschmiert "vielleicht auch einfach nur Mitläufer ist und gar kein Antisemit". Und gleichzeitig ist mir klar, dass nicht jeder, der ne Pali-Flagge schwenkt, Antisemit ist. Das habe ich so auch nirgends gesagt. >Als Beispiel: TSE führte jetzt die (ehemalige?) Schulfreundin seiner Tochter vor. Wir wissen gar nicht, welche Ansicht sie wirklich hat. Hat Sie die Hamas Aktion relativiert? Ist das ihre Wahrnehmung? Wie steht Sie sonst dem Thema Gegenüber? Weiss vielleicht TSE, wissen wir hier aber nicht. Scheint auch nicht nötig zu sein, diese Person hält in der Narrative TSEs her als Schablone für eine Homogene Masse an Fanatischen und Israel Hassendende Muslimin. Imo ein gutes Beispiel, wie bullshittig Du die Debatte kaputt machen willst. Ich habe bewusst eine Anekdote zitiert, sogar 3, und alle machen mir Sorgen. Du möchtest sowas einfach gar nicht hören; Du möchtest nicht, dass diese Probleme visibel werden. Das ist Dein Problem. Es darf nicht sein, was Du selbst vermutlich am besten weisst. Alles was Du als "der hat plötzlich was gegen alle mit Migrationshintergrund" rausliest ist schlichtweg nicht vorhanden, und Du weisst auch ganz genau, dass das nicht meine Meinung ist. Du weisst ganz genau, auf welcher Seite ich in allen Flüchtlingskrisen stand und stehe. Und trotzdem, weil Dir das Thema nicht behagt und Du es einfach nicht als Problem sehen willst weil Du genau weisst wie groß es ist, fährst Du hier diese Front auf, die seit einigen Postings über persönliche Angriffe und Diskreditierungen nicht hinaus kommt. >Und das ist in meinen Augen höchst Problematisch, da es zur Stigmatisierung führt. Und spätestens, wenn damit die gesamte Integration in Frage gestellt wird, habe ich ein riesen Problem damit. Da bringt auch Sachlichkeit nichts. Schau dir mal, was Sachlichkeit bringt, wenn man mit Telemesse debattiert. Gerade wenn du es mit solchen Herrschaften zu tun hast, die bis zum Ende aller Tage nicht zur Selbstkritik fähig sind (oder hast du jemals mitbekommen, das TSE an irgendeiner Stelle mal bei gegeben hat, wenn ihn , auch mal in großer Breite widersprochen wurde?). Das mag ja bei vielen Themen egal sein, aber spätestens hier macht mir das Bauchschmerzen. Gleiches gilt für FS. Gibt genug Beispiele. Passen natürlich nicht in Dein Narrativ, dass sich wenig mit dem Thema befasst, sondern rein ad hominem geht. >Ja, sicherlich hilft es auch nicht viel, wenn ich da emotional werde, aber ich halte es auch nicht für Falsch, da mal die Meinung zu sagen. Auch dann nicht, wenn es sich dabei um 2 so hoch angesehene Mitglieder des Forums handelt. Gerade dann erst recht nicht, wenn diese Beiden in keinster weise zu ein wenig mehr Bescheidenheit bereit sind. Du sagst keine Meinung, Du schlägst um Dich. Und "hoch angesehen", ich bitte Dich. Ich bin hier einfach am längsten mit dem gleichen Nick unterwegs, feddich, that's all. Im M! gibts kein Ansehen. >Ich suche keine Antwort auf den Nahost Konflikt. Die einzige Antwort ist ein verstärken der jeweils Friedensbereiten Tendenzen. Und alle, die das Konterattakieren abzulehnen. Dabei stört mich eben diese recht einseitigen Solidarisierung mit einer Front (Pro Israel und Pro Palästina). Gerade wir eher aussenstehenden sollten uns da zurückhalten. Es gibt da nur Pro Frieden. Nein, man darf Partei ergreifen. Man kann "pro Israel" sein und dennoch die inzwischen übersteigerten Bombenangriffe kritisch sehen und sich Sorgen um die Zivilbevölkerung im Gaza machen, so wie ich bewusst den Artikel zur "internationalen Kritik" unten daran verlinkt habe. Und man darf gleichzeitig feststellen, dass Israel wehrhaft bleiben muss. >Was wir aber nicht brauchen sind noch mehr Feindbilder und Stigmatisierung. Wir müssen in der Lage sein, da mit klaren Blick die Probleme zu benennen, ohne dabei zu sehr in Stigmatisierung und Stereotypen abzurutschen. Es geht hier um die klare Benennung: neben dem deutschen Antisemitismus ist der in den wie Du sagst "orientalischen" Milieus bedenklich und wurde vermutlich lange unterschätzt. Es gibt genug Profis, die sich damit befassen und genau zu diesem Fazit kommen. Nur mal ein Beispiel: [https://www.spiegel.de/politik/deutschland/antisemitismus-hat-die-deutsche-politik-den-judenhass-jahrelang-unterschaetzt-a-189760cd-fa77-4e13-9bce-c7bf9c9950c6?giftToken=2a946fc3-70be-48e5-9f60-e3e1299935f9] Zugleich deuten Studien darauf hin, dass antisemitische Einstellungen unter Migranten aus dem Nahen Osten und unter Muslimen weiter verbreitet sind als im Durchschnitt der Bevölkerung in Deutschland. In einer Befragung der Konrad-Adenauer-Stiftung stimmte gut ein Viertel der befragten Musliminnen und Muslime der Aussage zu, »reiche Juden« seien »die eigentlichen Herrscher der Welt«. Annähernd so hohe Werte gibt es sonst nur unter Anhängern der AfD. Besonders die jüngeren Kinder, sagt die Schulleiterin, plapperten alles nach, was sie zu Hause mitbekämen. In den Klassen führe das teils zu offenen Konflikten. Einen Elternabend einzuberufen, sei zwecklos, da die betreffenden Eltern nicht kommen würden. Und in einem Elternbrief habe sie Sorge, das Falsche zu schreiben. »Ich bin ratlos, meine Lehrer sind ratlos. Wir denken, dass wir es nur falsch machen können, weil wir so viele verschiedene Nationen und Ansichten haben. Es ist ein ganz heikles Thema, weil alles ins Politische gehen kann.« Über die Probleme müssen wir (und va. andere Menschen) sprechen. Ich keiner Weise heisst das, alle Migranten seien Antisemiten, oder "die Integration ist grundsätzlich gescheitert". Das steht nirgends, und das ist rein Dein Ding. |
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