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| Autor: | dixip | ||
| Datum: | 16.08.23 18:37 | ||
| Antwort auf: | Re:Dudenhöfer: So verändert das E-Auto Europa von hellbringer | ||
>Dinge auf Pump kaufen zu müssen sehe ich schon als erstes Anzeichen für Verarmung. Bei Auto, Küche, etc. sehe ich das nicht so. Sie kosten halt deutlich mehr, als man normalerweise in 3 Monaten netto verdient, was man also sinnigerweise so als Rücklage haben sollte, wenn das Geld knapper ist. Beim Auto reden wir über echt lange Zeiten, die man erst mal sparen müsste, um es sich direkt leisten zu können. Wie soll das funktionieren? >Und immer teurere Neuwägen werden auch dazu führen, dass die Preise für Gebrauchtwägen nach oben gehen. Darüber hinaus werden Autos technisch immer komplexer und ein kleiner Schaden kann schnell sehr teuer und zur Kostenfalle werden. Ist so. Aber was soll man machen? Mein Cousin kann aus gesundheitlichen Gründen kein Auto mehr fahren. Wenig Geld hat er auch noch. Er kann kostenlos ÖPNV fahren, wohnt aber auch in einer Gegend, wo das nur als Notlösung funktioniert. Damit muss er klar kommen, so leid mir die Situation für ihn tut. Umziehen in eine Großstadt wäre eine Variante. Und ähnlich verhält es sich bei den Menschen, die ein Auto brauchen, es aber finanziell nicht stemmen können. Aufhören zu arbeiten und von Sozialhilfe leben, dann braucht man kein Auto mehr. Was wäre Deine Lösung? >Ein Eigenheim ist eine Investition. Es kann schon Sinn machen einen Kredit für eine Investition aufzunehmen. Ein Auto verliert ab dem ersten Tag seinen Wert und das nicht wenig. Das ist keine Investition, das ist von vorne herein ein sicherer Verlust. Das Auto liefert Mobilität. Dafür zahlt man. Ein älterer Gebrauchtwagen hat den gröbsten Wertverlust hinter sich, alles weitere ist nur noch Abnutzung. Ein Eigenheim verliert auch an Wert und zwar im Normalfall auch gewaltig. Gerade der Innenausbau + Einrichtung dürfte kaum weniger Verluste liefern als ein Neuwagen. Es kann sein, dass das Grundstück an Wert gewinnt. Wenn man seine Hütte nicht halbwegs in Schuss hält und regelmäßig größere Renovierungen angeht, wird das Haus eigentlich nach einigen Jahrzehnten nur noch abgerissen. |
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