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| Autor: | thestraightedge | ||
| Datum: | 10.08.23 09:17 | ||
| Antwort auf: | Re:der pakistanische Bergführer von Syxta | ||
>Man darf nicht ausblenden, dass es hier immerhin um einen Extremsport geht. Damit geht in der Regel immer ein hohes Risiko einher. > >Das muss wohl (leider) immer wieder mal vorkommen, das Thema wurde unter anderem schon 2011 in der Serie The Good Wife aufgegriffen (viele dort dargestellte Fälle basieren lose auf tatsächlich verhandelten Fällen). > >Season 3, Episode 2, The Death Zone, In der Todeszone. > >Ich hab absolut keine Ahnung vom Bergsteigen, aber den Teilnehmern muss wohl allen klar sein, in welche Gefahr sie sich begeben und dass für sie schlimmstenfalls keine Aussicht auf Rettung besteht, wenn ihnen in bestimmten Gebieten etwas zustößt. > >Die anderen Teilnehmer würden sich selbst potenziell viel zu stark gefährden, ist vielleicht vergleichbar mit einem Laien, der ohne entsprechende Ausbildung und Ausrüstung in ein brennendes Haus gehen würde, um jemand anderen zu retten. Die Gefahr, selbst dabei ums Leben zu kommen, wäre ebenfalls viel zu hoch. An sich stimme ich zu; Extremsport ist Risiko. Aber: 130 Menschen hatten Energie und Kompetenz, um den Aufstieg fortzusetzen und die Rückkehr zu bestreiten. Da wäre vermutlich auch genug Kraft gewesen, den Verletzten 100m runter zu schaffen oder IRGENDWAS zu machen, statt 2x drüber zu steigen. Sie sind ja nicht umgedreht und haben gesagt "oh krass, ich kann auch nicht mehr", sondern die waren im Gipfel-Irrsinn und wollten das erreichen, wofür sie viel Geld bezahlt haben. Und: bei Rettungen gibts immer auch Risiko für die Retter, v.a. im Extremsport. |
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