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| Autor: | KO | ||
| Datum: | 10.08.23 00:02 | ||
| Antwort auf: | Re:der pakistanische Bergführer von lion88 | ||
>Hier noch zwei aktuelle Artikel mit Aussagen des Ösi, der in der faz erwähnt wird. > >[https://www.derstandard.at/story/3000000182229/skandal-in-der-todeszone-auf-dem-k2-im-karakorum] > >[https://www.derstandard.at/story/3000000182406/filzmoser-ueber-den-skandal-am-k2-die-sind-wie-eine-schafherde] Also hier klingt das doch schon wieder nachvollziehbarer warum das so passiert ist. "Es würde auch keiner auf die Idee kommen, ihm die eigene Sauerstoffflasche zu geben. Die kommen selbst nur ein paar Minuten ohne Sauerstoff aus. Das können nur Sherpas." Die Stelle wo er verunglückt ist war wohl auch sehr ungünstig gelegen. Ich denke keiner der anderen Bergesteiger hatte eine Idee wie man dem Mann von da nach unten bringen könnte. Die werden schon gewußt haben wie beschwerlich es war überhaupt an diese Stelle zu kommen. Denke nicht das die ihn einfach so aus Langeweile weil sie ihn für einen "unwichtig Berghelfer" hielten haben sterben lassen. Wer so einen Berg besteigt dem muß wohl klar sein das es lebensgefährlich ist und man dort oben nicht unbedingt gerettet werden kann. Jeder ist sich selbst der nächste. Denke mal wenn einer der Bergsteiger dort abgestürzt wäre hätte man den auch liegen lassen müssen. Den Film "Everest" fand ich hier sehr erleuchtend. Die letzten Metern bis zum Gipfel sind mit Leichen gepflastert an denen die Bergsteiger vorbei müssen. Einige liegen wohl schon seit Jahrzehnten dort. |
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