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| Autor: | Phil Gates | ||
| Datum: | 02.08.23 14:08 | ||
| Antwort auf: | Re:Händler verkauft alten Wagen als unfallfrei von hellbringer | ||
>Nach meinem Verständnis ist das ein komplett schwammiger Begriff, den jeder anders auslegt: > >[https://www.mobile.de/magazin/artikel/-unfallfreiheit-unfallschaden-verschwiegen-haendler-54228] > >Für mich persönlich ist das ziemlich wertlos. Im Endeffekt zählt ja der Zustand des Autos. Wenn eine Stoßstange fachgerecht ersetzt wurde und optisch kein Unterschied zu sehen ist, wo liegt jetzt die tatsächliche Wertminderung im Sinne von, was ist an dem Auto jetzt praktisch schlechter? Das ist doch eine rein virtuelle Minderung, die nur in den Köpfen der Leuten stattfindet, und hat nichts mit dem tatsächlichen Zustand des Autos zu tun. > >Just my two cents. Wie Du richtig schreibst ist das schwammig. In dem von Dir verlinkten Artikel steht, ein Schaden an der Stoßstange sei sicherheitsrelevant und deshalb sei das Fahrzeug ein Unfallwagen. Dieses Verständnis dürfte aber aus einer Zeit stammen, als Autos noch echte Stoßstangen hatten. Das, was wir gemeinhin als Stoßstange verstehen, ist eigentlich nur eine Plastikverkleidung. Die eigentliche Stoßstange liegt dahinter. Der Stoßfänger (also das Plastikding) soll leichte Rempler abfangen, ohne die dahinterliegende tragende Struktur/Knautschzone zu beschädigen. Diese Stoßfänger sind geclipst oder mit drei, vier kleinen Schrauben befestigt und in ein paar Minuten gewechselt. Das würde ich nicht als Unfallschaden sehen. |
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