| Thema: |
|
||
| Autor: | Mampf | ||
| Datum: | 10.07.23 23:24 | ||
| Antwort auf: | Re:Jepp, und halt so völlig unnötig und mit Ansage von thestraightedge | ||
>>Vergleichst du gerade flucht und Asyl mit Bewerbung? > >Nein, und das weisst Du auch. Ich finde dennoch, dass dein veranschaulichungs Beispiel den Hintergrund eines Asyl bis zu einem gewissen Grad banalisiert. > >>Hmm, schwierig. Beim Prinzip des asyls geht es ja darum, dass jemand wegen Krieg oder politischer Repressalien, gerade wegen ethnischer zugehörigkeit in Freiheit bedroht wird. Klar ist es scheiße, wenn diese Person sich illegal verhält, aber es ist auch fraglich, ob daher das Anliegen der Person dann an Gültigkeit verliert. > >Das Anliegen ist das gleiche, auch seine Bedeutung. Aber die Person macht dann eben klar, dass es kein Interessen an der Gesellschaft hat, in die sie aufgenommen werden will. Man darf durchaus erwarten, dass mal für die Dauer des Verfahrens die Füsse still gehalten werden können. Wer das nicht schafft wird später doch eh nur noch grössere Probleme machen. Es geht ja erstmal weniger um Integration, sondern um eine schutzbedürftigkeit. Diese kann ja zeitlich auch begrenzt sein. Klar sollte es und gibt es da Grenzen was straffälliges Verhalten angeht. > >>Im Falle von einem terrorist, der quasi einen Staatsfeind darstellt ist es keine Frage, da ist ja der Zweck nochmal ein anderer, aber allgemein gesprochen kann ich da nicht mit konfort gehen. >> >>Es muss möglich sein, einen Asyl beantragen person unabhängig von ihrem juristische Verhalten zu prüfen, was aber nciht heisst, dass die vor dem recht immun sind. > >Das juristische Verhalten muss eine Rolle im Asylprozess spielen. Es kann nicht sein dass hier schwerkriminelle Menschenhändler Asyl bekommen, um dann ggf rechtsstaatlich korrekt bewertet direkt in den Knast zu wandern - weil ggf halt zum richitgen Zeitpunkt ein statthafter Asylgrund zB religiös vorliegt. Ausgeschlossen sollte es nicht sein, da stimme ich dir zu. Die Gewichtung aber kontext Abhängig bleiben. > >>Aber mal bezogen auf die Situation, wenn jemand politischer Flüchtling ist, dann ist es ja umso weniger verwunderlich, dass diese Person durch eine politische Veranstaltung getriggert wird. > >Getriggert werden und randalierend durch die Strassen ziehen, Party-Stimmung beim Polizisten verprügeln - das geht hoffentlich nicht zwingend Hand in Hand. Und wenn doch sind die Täter das Problem, nicht die wie auch immer geartete Veranstaltung. |
|||
| < antworten > | |||