Thema:
Re:absolute Sauerei oder die Regel in Deutschland? flat
Autor: Joschi
Datum:06.07.23 14:05
Antwort auf:Re:absolute Sauerei oder die Regel in Deutschland? von LustigesWiesel

>On meiner Ausbildung war das.damals der Fall, aber da musste auch aus über 1600 Bewerber ausgesiebt werden :D
>Ich weiß das einige sowas (gerade unvorbereitet) als eine voll geniale Idee ansehen, aber konnte das auch nie nachvollziehen. Ob man dann unter solch einer Führung arbeiten möchte ist halt immer die Frage. Aber das fängt doch schon bei dem Ausschreibungen an, wo viele Vorraussetzungen und Verantwortlichkeiten stehen, aber außer 30 Tage.Urlaub und pünktliches Gehalt nichts. Beides Punkte die ich heutzutage als Grundvoraussetzung ansehe.
>Ich hab auch das Gefühl das Arbeitnehmer und Arbeitgeber immer weiter auseinanderrücken. Gerade kleinere Unternehmen scheinen oftmals aus der Not heraus hier Vorreiter in Arbeitnehmerfreundlichkeit zu werden.
>Wenn mir Firmen immer noch erzählen wollen das bei einer 100% Bürotätigkeit nicht mindestens zwei Home-Office Tage drinnen sind, verstehe ich sie nicht. Genauso wenigstens einen kleinen Rahmen der Gleitzeit um Schule oder Kindergarten abzudecken.
>Ich hoffe das noch einige Unternehmen auf die Nase fallen werden,.und die.eingerosten Strukturen denen zum Verhängnis werden.


Wie kann man sowas nur hoffen? Weil irgendwelche Allüren als hypothetischer Standard posaunt werden, weil irgendwer im Bekanntenkreis zu diesen Konditionen arbeiten kann, soll jedes Unternehmen zu Grunde gehen, welches das nicht bieten kann? Schon mal n Unternehmen aufgebaut? Schon mal ein Geschäftsmodell etabliert und am Markt weiterentwickelt um langfristige Arbeitsverhältnisse zu ermöglichen? Schon mal nach all diesen Anstrengungen von hochstapelnden, dauerkranken, lügenden oder gar klauenden Arbeitnehmern enttäuscht worden?

Vielleicht sind kleine Unternehmen da noch anders unterwegs, weil die Leitung noch ideologischer unterwegs ist. Oder der Personalprozess ist noch nicht professionalisiert.

Gute verlässliche und leistungsfähige Arbeitskräfte finden zu wollen ist doch wohl nachvollziehbar und keine einfache Sache. Wenn ein Leistungstest bei einem Bewerbungstermin nicht normal sein sollte, weiß ich auch nicht mehr weiter. Normal ist, diesen anzukündigen. Aber es nicht zu tun, sehe ich auch nicht als riesengroße Sauerei.


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