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| Autor: | Joschi | ||
| Datum: | 29.06.23 13:51 | ||
| Antwort auf: | Re:Ich werde kündigen. von Michel | ||
da würde ich mich anschließen. Zudem wäre zu überlegen, ob Du nicht Deine belastende Privatsituation offenlegst und eine Klärung erzielst sowie ggf. Unterstützung. Wenn du dabei anderen deren Fehler auch zugestehst und als bisher unglückliche Situationen beschreibst, findet man ggf. eine gemeinsame Basis für eine stabile, unterstützende und auch ausgleichend erfüllende Phase im Job. >>Ich hab keinen neuen Job. Noch nicht mal eine Bewerbung geschrieben. >> >>Grund: Ist eine toxische Arbeitsumgebung und dauernde Kürzungen bei den Boni und dem Firmenwagen. >> >>Ich verstehe mich mit ausnahmslos allen Mitarbeiter*innen der Kunden sowie den Kolleginnen und Kollegen blendend. > >Ist das wirklich so? Man sieht nicht in Menschen hinein. > >>Im letzten Jahr habe ich mit 110% des Vorjahresergebnis das Ziel 118% knapp verfehlt. In diesem Jahr liege ich bei 112,5% bei einem Ziel von 116%. Das ist sicher keine Schlechtleistung. Insgesamt wurde das Ziel auch erreicht. > >Ob das noch gut oder schon schlecht, kann niemand aus der Distanz beurteilen. > >>Seit zwei Jahren ist das einzige, was zählt Umsatz. > >Ist nun mal so im Vertrieb. Wird durch das Gehalt ausgeglichen. > >>Notwendige Verbesserungen von Prozessen werden ständig versprochen, aber nie begonnen oder gar umgesetzt. Besprechungsergebnisse werden nicht nachgehalten und überhaupt haben die Inhalte den größten Anteil, welche unter dem Punkt Selbstbeweihräucherung der Chefs am besten zusammengefasst werden können. > >Notwendig in deinen Augen und Standardausrede um von sich selbst abzulenken, >"Selbstbeweihräucherung der Chefs" passt da gut dazu, nicht gerade vorbildliches Verhalten. > >>Egal was man vereinbart, die Vorgesetzten halten sich nicht dran, erinnern es falsch, machen falsche Notizen und konfrontieren mich dann in Besprechungen mit dem notierten Unsinn. >> >Ja die da Oben haben immer recht. > >>Die Krönung war ein Jahresgespräch in welchem sie mich durchgängig mit der zweitschlechtesten Note bewertet haben, außer bei der Empathie. Ich müsse ja empathisch sein, da ich sicher Freunde hätte und ja auch Familie habe. Daher nehme man an, ich sei empathisch und gab mir drei von maximal vier Punkten. >> >>Einmal habe ich nach einer Hotelübernachtung, ich war bereits bei einem Kunden auf dem Hof, als ich es bemerkte, mein Laptop und meinen Mont Blanc Kuli vermisst. Bin direkt zurück ins Businesshotel, dort wird man um 11 Uhr automatisch ausgecheckt, sprich was das Zimmer war um 10:00 Uhr immer noch meines. >> >und was ist dann passiert? warum waren die Sachen nicht mehr da? Polizei eingeschaltet? > >>Was passiert? Mein Chef ist super verständnisvoll, sagt ich solle zukünftig besser darauf aufpassen und er sende mir ein neues Gerät zu. 14 Tage nach dem Gerät flattert eine Rechnung über 1.500€ rein. >>Ich bespreche mich mit meinem VG mit dem Ergebnis, dass die Rechnung zurückgenommen wird. Außerdem erkläre ich mich bereit eine korrekte Rechnung bei meiner Versicherung einzureichen, obwohl klar ist, dass bei mir keinerlei fahrlässiges Verhalten vorlag. >> >>Am gleichen Tag kommt eine Zusammenfassung mit dem sinngemäßen Inhalt: Herr Matt gibt zu, dass er das Laptop aufgrund mittlerer Fahrlässigkeit verloren hat und übernimmt 50% der Kosten der Neuanschaffung eines Ersatzgerätes. Direkt reklamiert, mehrfach erinnert-keine Reaktion mehr. >> > >>Ich habe eine Vereinbarung für freies Tanken innerhalb der EU. Karte geht nicht, Belege eingereicht, nie eine Erstattung erhalten. Wohlgemerkt im Vertag enthalten und bei der Einstellung von der CEO ausdrücklich als >>Vertragsbestandteil beworben. >> >man kann auch mal fünf grade sein lassen, du verdienst sicher nicht schlecht und hast Freiheiten, dann bezahlst halt mal das selber > >>In letzten Jahr hat sich während meines Urlaubs die Zuständigkeit geändert. Ein Kollege wurde VL, so dass ich nicht mehr direkt an den GF berichtet habe. Meine Reports lagen, jederzeit einsehbar, auch für den neuen VL, auf einem Austauschlaufwerk. GF wusste Bescheid, Assistentin wusste Bescheid. Nach meinem Urlaub kam eine Mail (an alle Kollegen), die Reports bitte bis zum Stichtag a den Kollegen VL zu versenden, damit er sich auf das Monatsgespräch vorbereiten kann. Hab’s verpennt, aber der Report war abrufbar und bereit. Zwei Tage nach dem Termin war das Monatsgespräch um 8:00 angesetzt. VL sagt es kurzfristig um 7:45 ab, wegen fehlender Unterlagen. Ich direkt zurückgemeldet, dass die Unterlagen vorliegen und ich diese noch mal >>kurz aktualisiere und ihm dann auch per Email sende. Er würde auch einen neuen Termin ansetzen. >> >>Ergebnis: Drei Monate später habe ich eine Abmahnung erhalten. Durchsetzt von Schreibfehlern, überschrieben mit einem Datum aus 2010. >> >verstehe ich nicht, für was war die Abmahnung? > >>Was nicht stattfand ist die Monatsbesprechung. Ich bezweifele auch, dass der VL vor dem Gespräch das fehlen der Unterlagen festgestellt hat. >> >trotzdem hast du was verbockt, wie hast du denn darauf reagiert, selbstkritisch? > >>Ich hab mich entsprechend beschwert und darum gebeten die Abmahnung aus der Personalakte zu entfernen. Seither werde ich geschnitten und nun auch mit nicht zu erfüllenden Anweisungen konfrontiert. >>Montag wurde ich angewiesen für kommende und übernächste Woche jeweils 10 Kundentermine fest zu vereinbaren (Präsenz oder online). >> >>Davon abgesehen, dass ich aufgrund einer Ransomwareattacke gegen das Unternehmen Mund noch Telefon, Email und Auto habe und sämtliche Wiedervorlagen weg sind und ich zudem letzte Woche aus dem Urlaub zurückgekommen bin, mir also 80% der Vorbereitung fehlen, ist die Forderung vollkommen Banane. Ich kann ja niemanden zwingen mich zu treffen. Stand gestern hatte ich zwei Termine vereinbart. ein Termin >>pro Tag ist auch vollkommen ausreichend. Wichtig ist die Gesamtzahl der Kontakte, man vereinbart sich ja mit den Kunden schnell mal per Email, WhatsApp, Telefon, sprich für das Ergebnis ist die Anzahl der physischen Kontakte absolut irrelevant. Und das Ergebnis passt ja, wenn auch nicht in den Augen des Chefs. >>Aber sind wir ehrlich 97% der Zielerreichung bzw. wie ich es sehe, 112,5%, ist keine Schlechtleistung. >> >wir kennen die Firma nicht, mir scheint du schreibst das alles hier um eine gewissen Rückendeckung zu bekommen, die kann man dir hier aber nicht seriös geben, deshalb... > >>Nun ziehe ich die Reissleine. Sollen die das doch mit jemand anderem machen. Mein Arzt hat mit ein Attest ausgestellt, mit welchem ich ohne Sperre des Arbeitsamts selbst kündigen kann. Das werde ich nun am Montag tun. Dann habe ich vier Monate Zeit mir was neues zu suchen. >> >...wie Cerberus schon schrieb, schlaf nochmals drüber, weil der Job an sich scheint dir ja zu gefallen und unter Druck der Arbeitslosigkeit etwas annehmen zu müssen, dass auch nicht ideal ist, sollte nicht unterschätzt werden |
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