| Thema: |
|
||
| Autor: | Phil Gates | ||
| Datum: | 15.03.23 11:19 | ||
| Antwort auf: | Re:Naja... von DJS | ||
>>>>>So oder so: Schreckliche, unfassbare Tat. Furchtbar, für alle Beteiligten - auch die Familien der Täterinnen. Ich bin sehr gespannt, was wohl das Motiv war und wie die öffentliche Debatte dazu verlaufen wird. >>>> >>>>Ich hoffe so still wie möglich. Was soll es da zu debattieren geben, außer irgendeinem Hardliner-Käse von Leuten, die Wahnsinn und Tragik nicht auch einfach mal so stehen lassen können, sondern immer krampfhaft eine Herleitung und möglichst wilde Konsequenzen brauchen? >>> >>>Vielen Dank für diesen Absatz. >>>Vor allem fett markiertes sollte man evtl einfach mal beherzigen und nicht aus jeder Tragik eine Grundsatzdebatte konstruieren wo keine ist. >> >>Das sehe ich genauso. Dieses, bei solchen Fällen häufige, undifferenzierte pauschale gepoltere, ist immer wieder traurig. > >Ja, die Fälle, die du meinst, sind aber imo nicht "solche Fälle". Einen vergleichbaren Fall gab es noch nie in Deutschland. Man kann ihn nicht mit Terroranschlägen/Attentaten/Amokläufen vergleichen. Insofern bin ich mir recht sicher, dass es diesmal nicht dieses übliche Gerede gibt. Habe gelesen, dass es pro Jahr etwa 4 bis 20 Tötungsdelikte mit Tatverdächtigen unter 14 Jahren gibt (schwankt aufgrund der niedrigen Zahlen stark). Völlig einzigartig ist das also nicht. Wird halt idR nicht drüber berichtet, weil auch die TäterInnen geschützt werden müssen, um ihnen das Leben nicht völlig zu verbauen. |
|||
| < antworten > | |||