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| Autor: | deros | ||
| Datum: | 28.11.22 14:36 | ||
| Antwort auf: | Re:es wird immer absurder von ChRoM | ||
>>Wenn es dich triggert und du geifernd vor Zorn in die Tastatur haust, dann hat Böhmermann alles richtig gemacht. > >Ernstgemeinte Frage: Ist es Deiner Meinung nach allen Ernstes Aufgabe des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks, konservative Wählerschichten "zu triggern", damit die linke Fanbase applaudiert? Einschlägigen Populisten eine Auflage zu liefern für ihre Kritik am System ÖR? Ich wiederhole es gerne nochmal: Böhmermann ist längst zum politisch links positionierten politischen Aktivisten geworden. So jemand erweist dem ÖR einen Bärendienst. > "Konservative Wählerschichten triggern" als den Sinn des Beitrags herauszustellen, ist eine wunderbare Sinnentstellung. Es geht im Beitrag nicht um konservative Wählerschichten, sondern um vornehmlich rechts-außen positionierte Journalisten, die für billige Aufmerksamkeit und Krawall leichtfertige Vergleiche ziehen, um die öffentliche Stimmung zu manipulieren statt zu argumentieren. Diesen Leuten den Spiegel vorzuhalten, ist nichts weiter als Kritik. Und zwar Kritik an diesen Leuten, die sich derlei Mechanismen bedienen und keine Kritik an Wählerschichten. Das ist der Sinn von Satire. Und auch konservative Menschen sind glücklicherweise mehrheitlich kritikfähig. Das ganze ist umso witziger, da es sich hierbei sogar um handzahme Satire handelt. Der Vorwurf, dass die auf dem Plakat abgebildeten Leute linksextrem seien, ist ironisch so sehr ins Unglaubwürdige erhöht, dass selbst ein politisch völlig uninteressierter Betrachter sofort erkennt, dass hinter der Anschuldigung kein Funken Ernsthaftigkeit steckt. Es ist aber wirklich bezeichnend, dass gerade die "Das darf man jawohl noch sagen"-Frakton, die Widerrednern gerne an den Kopf wirft, "Schneeflocken" zu sein oder die sich irgendwas von einer "Cancel Culture" fabuliert, die vermeintlich die Meinungsfreiheit abschaffen würde, sich direkt herrlich erzürnt und gegen sie gerichtete Satire am liebsten verbieten würde, wenn die eigenen Waffen gegen sie eingesetzt werden. Kann man sich nicht ausdenken. |
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