| Thema: |
|
||
| Autor: | harukathor | ||
| Datum: | 21.07.22 08:22 | ||
| Antwort auf: | Re:Foodsharing Leipzig und Halle bekommen heute 26 Palet von K!M | ||
>So meine ich das nicht. Bedürftigkeit wird nicht geprüft, jeder kann das kaufen. Ab zwei Tage vor MHD oder welkes, krumes Gemüse oder Obst. Das Entsorgen muss schlicht verboten werden oder 10€ pro Kilo kosten. Du wolltest doch aber eine Lenkungswirkung, die anders gar nicht erreicht werden kann: "Wenn man aber bei jedem Einkauf damit konfrontiert ist, weil man sieht das Leute anstehen, warten und ihren Einkauf aus den 1€-Waren bestreiten." Das sieht man bei dem Konzept da oben überhaupt nicht. Gut, dein Entsorgungskonzept sorgt dafür, dass sich sowieso niemand mehr die normalen Produkte leisten kann, da schlecht gewordene Ware und natürlich entstehende biologische Abfälle dann auch entweder gar nicht oder viel zu teuer entsorgt werden müssten. Der größere Handel ist mittlerweile auch eher das geringste Problem, da er selbst an Abfallvermeidung interessiert ist – Weggeworfenes ist ohnehin schon Verlust – und mittlerweile deutlich besser als früher kalkuliert, worunter aktuell die Tafeln leiden, da von dort nicht mehr genug kommt. Wesentlich mehr nicht abgefederte Verschwendung gibt es in der Produktion (siehe Grillkäse-Beispiel von Rene), in der Gastronomie (siehe Asia-Restaurants mit ihren Buffets) und natürlich in den privaten Haushalten. Bei Supermärkten sehe ich derzeit eher eine Reduzierung des Verpackungsmülls als drängendere Herausforderung. |
|||
| < antworten > | |||