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| Autor: | Evilution-X | ||
| Datum: | 24.06.22 20:26 | ||
| Antwort auf: | Die M! Tageszeitung - Journalismus Ausgabe #9 von K!M | ||
tl;dr: Weder Aldi noch seine Molkerei wissen wahrcheinlich, wieviel CO2 sie eigentlich ausgleichen müssen. Und das Geld, was ausgeschüttet wird, fliesst in den Aufbau von Eukalyptus-Monokultur, die mit Fipronil und Glyphosat gespritzt wird. Wir hatten das Thema CO2 Ablasshandel doch letztens erst hier irgendwo? Zumindest bei Aldi ist es wohl ziemlich fragwürdig: [https://www.t-online.de/nachhaltigkeit/id_92334404/taeuscht-aldi-seine-kunden-schwere-vorwuerfe-von-verbraucherschuetzern.html] Aldis Landmilch ist mit 1,09 Euro nicht nur preiswert, sondern angeblich auch "klimaneutral". Alle CO2-Emissionen, die im Stall, auf der Wiese, bei Transport und Verarbeitung der Milch entstehen, macht der Discounter wett, heißt es. Einer Überprüfung hält das grüne Eigenlabel des Produkts aber anscheinend nicht stand. Eine Analyse der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch zeigt: Die Molkerei Gropper, die für Aldi die Milch der Marke "Fair & Gut" verarbeitet, hat keinen Überblick, wie hoch der Treibhausgasausstoß ihrer Zulieferbetriebe ist. Auch bei Aldi dürften diese Zahlen zur Rohmilch also fehlen. Im Fall der Landmilch fließen die Kompensationszahlungen von Aldi unter anderem in ein Aufforstungsprojekt in Uruguay. Statt heimischer Bäume und Sträucher wird dort laut Foodwatch eine Eukalyptus-Monokultur herangezogen, die mit Fipronil und Glyphosat gespritzt wird. |
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