| Thema: |
|
||
| Autor: | Telemesse | ||
| Datum: | 05.05.22 08:55 | ||
| Antwort auf: | Re:Was ist die nukleare Abschreckung des Westens wirklich von Maxiplus | ||
>Bei einem vereinzelten Atomschlag gegen ein Ziel auf NATO-Territorium wird vermutlich zunächst auch nur ein begrenzter nuklearer Gegenschlag auf ein ähnliches Ziel beim Gegner erfolgen. Danach wird man sehen müssen, ob es weiter eskaliert. >Das wäre zumindest mein logischer Gedankengang zu dem Thema. Ich garantiere für nichts! mit einer Sprengkraft von 50-100 Tonnen TNT (Hyroshimabombe hatte etwa 13.000 Tonnen Sprengkraft). Davon dürften die Russen reichlich haben, die sie auch als Artelleriemunition verschießen können. Ein Szenario in dem die Russen konventionell zurückgedrängt werden und dann so ein Ding als „Gamechanger“ z.b. Richtung Kiew abfeuern, gehört imo noch zu den wahrscheinlichsten. Die Gefahr des Einsatzes solcher Waffen gegen Nato Territorium als Erstschlag halte ich dagegen für äußerst unwahrscheinlich. Die große Frage ist doch dann aber wie man reagiert wenn die Russen so ein Ding auf Kiew abfeueren. Einen direkten nuklearen Gegenschlag? Von wem und wohin? Was wären die Konsequenzen? Insofern kann ich mir schon denken, das die Russen diese Option durchdenken, weil es da eigentlich kein rationelles Antwortszenario drauf gibt und die Ukrainer, wie auch der Rest der Welt, erstmal in eine Schockstarre fallen würden. |
|||
| < antworten > | |||