Thema:
Re:Neues zum Fall El Hassan flat
Autor: Mampf
Datum:28.09.21 22:47
Antwort auf:Re:Neues zum Fall El Hassan von thestraightedge

>>Sorry aber dein "richtige" Riecher zeugt eher davob, dass du bei der Geschichte halt sehr eindimensionale Bewerterst und  deswegen halt auch Stimmungsmachern bei der Sache auf dem leim gehst.
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>Mir sind reiserische Überschriften und Verurteilungen durch Springer egal. Ich bilde mir mein eigenes Bild, unter Zuhilfenahme der Erkenntnisse aus den Medien.



Und ich sage dir halt, dass dein Bild dabei eine mir zu schmalspurige Perspektive auf die Thematik zeigt
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>Ihr Verhalten bis in diesen Sommer hinein belegt klar, dass man Antisemitismus nicht so einfach ablegt, und die gespielte Naivität zum Thema Al Kuds Marsch und mehrfache Revisionen ihres Verhaltens eben oberflächlich und opportunistisch waren. Das schrieb ich schon Mitte des Monats, und sehe mich bestätigt.


Man merkt halt, dass sie sich da versucht rauszumanövrieren, und durchaus versucht, ihre, vorallem aus der vergangenheit, im gegen Satz zu heute Radikalere Gesinnung als so gesehene geläutert darzustellen. Gerade bei dieser Thematik und im Kontext der Entlarvungskampagne bzw. Ihrer beruflichen Laufbahn, wirkt sie durchaus wie als ob sie nervös über einem abrund balanciere.

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>>Wie Lord schon ausführlich darlegte ist es schwer bei  Menschen mit palestinensischer Herkunft anti israelische Haltung platt als antisemitisch zu plakatieren.
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>Ich gestehe da durchaus mehr Emotionalität und weniger Rationalität zu. Bei einem Job oder Wirken an exponierter Stelle sollte es aber irgendwann klick machen, auch wenn der Diskurs weiterhin kritisch geführt werden darf und muss.


Klick? Wie. Meinst du das?

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>Denn ums klarzustellen: sie stolpert nicht wegen israelkritischer Haltung, sondern wegen fadenscheiniger „ich war jung und habe nix skandiert ach so vielleicht doch“-Entschuldigungen, und wegen der Multiplikation recht platt antisemitischer Memes und Co. mit Hilfe ihrer Reichweite.



Naja, ihr wird vor allem ihre Vergangenheit vorgeworfen. Die häufige Abbildung mit Kopftuch spricht da schon eine klare sprache.

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>>Klar, wenn medial (hello moderne Zeiten mit eurer glorreichen social media) dann einem so die Pistole auf die Brust gehalten wird kommt man sicher zum stottern.
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>Sie kommt nicht ins stottern, sie verfolgt eine politische Agenda, die sie verschleiern wollte und wegen der ich froh bin, dass sie nicht noch mehr Reichweite erhält.



Uff das klingt ja fast so, als sei diese agenda sogar ihr antrieb für ihre berufliche Laufbahn. Harter Tobak


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